NETU Newsletter 04/2019

NETU Newsletter 04/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Als gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftspolitischer Akteur erweitern wir unsere Projekte und Kooperationen in diversen Bereichen und ergänzen unser Handlungsspektrum stets um neue Aktionsfelder. Die Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation in Deutschland zählt dabei zu unseren Hauptzielen. In diesem Zusammenhang haben wir eine enge Partnerschaft mit der Arbeitsagentur und den Jobcentern. Neben gemeinsamen Messen und Veranstaltungen zur Integration von Erwerbslosen in das Berufsleben, gehört die arbeitsmarktpolitische Beratung und Information unserer Mitgliedsunternehmen zu den wesentlichen Handlungsfeldern dieser Partnerschaft. So werden wir mit dem Jobcenter Berlin Mitte auch dieses Jahr am Tag der Möglichkeiten teilnehmen und unsere Berliner Unternehmen auf einem weiteren Informationsabend zu aktuellen Förderprogrammen und Lohnkostenzuschüssen informieren. Hierfür möchte ich mich bei Herr Lutz Mania, Geschäftsführer des Jobcenter Berlin Mitte und Sprecher der Berliner Jobcenter, bedanken    

Die Unterstützung von Start-Ups und Jungunternehmen ist ein weiteres, primäres Ziel von NETU. Im Rahmen unserer neuen Jungunternehmerplattform, NETU StartUp+, haben wir erfolgreich mit wichtigen Netzwerkpartnern unsere dritte Veranstaltung zum Thema Finanzierung und venture capital durchgeführt und Hunderte gründungsmotivierte junge Menschen zusammengebracht. NETU hat sich somit auch als eine Anlaufstelle für Gründungen etabliert, die Investoren suchen. 

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

OECD-Bericht: Digitalisierung bedroht Jobs in Deutschland

Die zunehmende Automatisierung der Arbeitswelt bedroht nach Einschätzung der OECD vor allem Jobs von Geringqualifizierten. Die Industriestaaten-Organisation empfiehlt daher Deutschland in ihrem veröffentlichten Beschäftigungsausblick eine Ausweitung der Erwachsenenbildung, etwa durch individuelle Rechtsansprüche auf lebenslanges Lernen.  

„Die Kluft in der Weiterbildung zwischen hoch- und geringqualifizierten Erwachsenen ist die größte in der OECD“, heißt es darin. Dies liege daran, dass in Deutschland mehr hochqualifizierte Erwachsene als anderswo an Weiterbildung teilnähmen, Geringqualifizierte aber genauso wenig wie in anderen Ländern.  

In Deutschland könnte laut OECD ein größerer Anteil der Jobs durch Computer und Roboter verdrängt werden als in den meisten anderen Ländern. Beinahe jeder fünfte Arbeitnehmer (18,4 Prozent) könnte demnach in den nächsten 15 bis 20 Jahren ersetzt werden. Im OECD-Durchschnitt seien nur 14 Prozent aller Jobs diesem „hohen Automatisierungsrisiko“ ausgesetzt.

Einen starken Rückgang der Gesamtbeschäftigung durch technologischen Wandel und Globalisierung hält die OECD hingegen für unwahrscheinlich: „Während bestimmte Arbeitsplätze verschwinden werden, werden neue Arbeitsplätze entstehen.

 

 

 

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