NETU Newsletter 09/2019

NETU Newsletter 09/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Als Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft setzen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die aktive Unterstützung und Förderung von gründungsmotivierten Menschen. Ein Weg, junge Unternehmen und Startups zu fördern, ist die Hilfe bei der Investorensuche. So haben wir die Anfragen unserer Mitglieder nach gemeinsamen Investitionsmöglichkeiten und die Investorensuche von Jungunternehmen auf der -NETU Meet and Invest- Plattform zusammengebracht. In diesem Sinne findet im Oktober die Auftaktveranstaltung zu -NETU Meet and Invest- statt, die regelmäßig fortgeführt wird.

Als ein sozioökonomischer Akteur mit einer gesellschaftlichen Schlüsselrolle begrüßen wir das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das ab 2020 in Kraft treten wird. Wir betrachten diese Regelung als einen Gewinn für unsere Volkswirtschaft und glauben an ihre politisch wirksamen Effekte zur Verbesserung der Situation zum Fachkräftemangel, fernab populistischer Ansätze.

Abschließend möchte ich Ihnen mitteilen, dass wir weiterhin an der Erweiterung unseres bundes- und europaweiten Netzwerks arbeiten und bis zum Jahresende weitere NETU-Standorte im Bundesgebiet eröffnen werden.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

NACHRICHTEN

 

OECD-Studie: Weniger Flüchtlinge, mehr Arbeitsmigranten

Immer weniger Menschen fliehen nach Deutschland - und immer mehr kommen, um hier zu arbeiten. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Demnach ist Deutschland im Vergleich der OECD-Staaten nach den USA nach wie vor das zweitbeliebteste Zuwanderungsland.  

Flucht ist dabei immer seltener ein Grund, nach Deutschland auszuwandern. Stattdessen kämen immer mehr Menschen zum Arbeiten oder Studieren in die Bundesrepublik, sagte OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig. 

Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ging dagegen laut der Studie 2018 in Deutschland um 18,3 Prozent auf 162.000 Anträge zurück. In allen 36 Mitgliedstaaten der OECD wurden im vergangenen Jahr 1,07 Millionen Erstanträge gestellt, das waren 35 Prozent weniger als in den Rekordjahren 2015 und 2016. Die OECD rechne aber damit, dass es in den kommenden Jahren erneut zu einem großen Zuzug von Asylsuchenden kommen könnte. 

Die Chancen von Zuwanderern, in Deutschland einen Job zu finden, sind sehr gut: Ende 2018 hatten erstmals 70 Prozent der Zuwanderer in Deutschland Arbeit. Die Qualität der Jobs sei allerdings bescheiden, viele Zuwanderer würden schlecht bezahlt und seien überqualifiziert.  

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oecd-studie-weniger-fluechtlinge-mehr-arbeitsmigranten-a-1287473.html

 

 

 

 

Türkei: EBWE-Präsident lobt Investitionsmöglichkeiten

Der Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat bei seinem Türkei Besuch die Investitionsmöglichkeiten in dem Land positiv hervorgehoben. Die EBWE feierte das 10-jährige Jubiläum des Investitionsbeginns in der Türkei.

Die Türkei biete viele Vorteile: Die geografische Lage, der große Markt und die sehr vielfältige Wirtschaft machten sie attraktiv für Investitionen, sagte EBWE-Chef Suma Chakrabarti.

„Wie ich allen ausländischen Investoren rate, die mich fragen, (…) ist dies ein Land, in das ich definitiv investieren würde, wenn ich das Geld hätte", sagte Chakrabarti in Ankara.

Er hob hervor, dass sich die türkische Wirtschaft langsam wieder erhole und im Wachstum begriffen sei. „Ich möchte der Regierung hier Anerkennung zollen - ein großes Plus ist die Arbeit, die sie langsam aber sicher geleistet hat (...)", lobte Chakrabarti.  

Die EBWE hat in diesem Jahr bereits 543 Millionen Euro in die Türkei investiert. Bis Ende 2019 sollen die Anlagen auf rund eine Milliarde Euro steigen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.dailysabah.com/deutsch/wirtschaft/2019/09/14/ebwe-praesident-lobt-investitionsmoeglichkeiten-in-der-tuerkei 

 

 

  

Global Wealth Report 2018: Erstmals seit Finanzkrise sinken die Geldvermögen

Erstmals seit der Finanzkrise 2008 ist im vergangenen Jahr das weltweite Privatvermögen geschrumpft. Das hat der Versicherungskonzern Allianz in seinem Global Wealth Report 2018 ermittelt. Demnach ging das weltweite Bruttogeldvermögen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent auf 172,5 Billionen zurück. Zwar ist das noch kein dramatischer Rückgang, doch es ist das erste Mal überhaupt seit elf Jahren, dass die Vermögen der Privathaushalte nicht stiegen. Die Ursachen sind laut der Allianz-Studie die im Jahr 2018 weltweit gesunkenen Börsenkurse. Die Unternehmen litten stark unter dem aufziehenden Handelskrieg zwischen den USA und China, den Streitigkeiten rund um den Brexit und weiteren politischen Spannungen.

Während die Vermögen weltweit schrumpften, wuchsen die Schulden der Privathaushalte das zehnte Jahr in Folge. Zudem zeigt der Global Wealth Report, dass die Vermögensschere zwischen den Industriestaaten und den Schwellenländern wieder größer geworden ist.

Insgesamt habe sich an der Vermögensverteilung im vergangenen Jahr jedoch wenig verändert, heißt es in der Studie.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/allianz-global-wealth-report-geldvermoegen-sinken-erstmals-seit-der-finanzkrise-a-1287277.html

 

 

 

  

 

Pkw-Verkäufe: Autoabsatz in Europa bricht ein

Der Autoabsatz in Europa ist im August deutlich eingebrochen. In der Europäischen Union wurden im abgelaufenen Monat rund eine Millionen Pkw neu zugelassen und damit 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies teilte der europäische Branchenverband Acea mit.

Im August des Vorjahres hatten Autohersteller wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Testverfahren WLTP viele Wagen mit dem älteren Standard mittels hoher Rabatte an Kunden verkauft. Dieser Boom wiederholte sich nun nicht. Mit fast 31 Prozent fiel der Einbruch in Spanien am höchsten aus. In Deutschland hielt er sich mit 0,8 Prozent in Grenzen.  Unter den einzelnen Herstellern büßte die Marke VW knapp 14 Prozent ein, bei Renault und Fiat Chrysler belief sich der Rückgang sogar auf rund ein Viertel. BMW kam mit einem Minus von rund fünf Prozent glimpflich davon, während Daimler mit seinen Marken Mercedes-Benz und Smart insgesamt sogar um rund 23 Prozent zulegen konnte. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/autoabsatz-in-europa-bricht-ein-a-1287390.html

 

 

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 6,1570 TRY      30/09/2019
 

1 EUR = 1,0897 USD     30/09/2019

 

 

Istanbul Stock Exchange 100 / 3 Monate

                       https://www.finanzen.net/index/ise_100 

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

                     https://www.finanzen.net/index/dax

 

Zitat des Monats

 

 

„Wer glaubt, dass man für Geld alles bekommt, gerät in Verdacht,

dass er bereit ist, für Geld alles zu tun.“

                                                                             (Benjamin Franklin)