NETU Newsletter 07/2020

NETU Newsletter 07/2020

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters und wünsche allen Feiernden ein gesegnetes und besinnliches Opferfest.

Unser primäres Ziel besteht nach wie vor darin, unseren Mitgliedsunternehmen sowie Partnern verlässliche, wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen anzubieten und unser gemeinsames Engagement weiter auszubauen. Auch die Erweiterung unseres sozioökonomischen Netzwerks in Europa steht auf unserer Agenda ganz weit oben. In diesem Zusammenhang haben wir, wie Sie wissen, einige neue NETU-Standorte eröffnen können.

Gerade in diesen komplexen und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten haben wir umfassende Informations- und Beratungsplattformen für Unternehmen gegründet, um insbesondere die migrantische Wirtschaft für die Krisenzeit und die kommenden Herausforderungen zu wappnen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. 

So haben wir erfolgreiche Online Veranstaltungen und Beratungsprogramme eingeführt und innovative Zukunftsprojekte eingeleitet. Entsprechend der aktuellen Entwicklungen haben wir die NETU-App, als digitale Handels- und Austauschplattform ins Leben gerufen. Mit dieser App haben alle Unternehmen und Nutzer die Möglichkeit, ihr wirtschaftliches Netzwerk und ihre Zielgruppen zu erweitern, ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten, von besonderen Angeboten und Konditionen zu profitieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Unsere App "NETU e.V." steht Ihnen ab sofort im Google Playstore und im Apple Appstore unter folgenden Links kostenfrei zur Verfügung:
Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app

Eine einfache Anleitung zum Gebrauch finden Sie zudem unter folgendem Link:
https://ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html.

In Zuversicht, dass Sie diese Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen in diesen schwierigen Zeiten eine erholsame Sommerzeit.
 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

 

NACHRICHTEN

 

Fachkräfte: Zuwanderung Hochqualifizierter gestiegen

 

Die Zahl der hoch qualifizierten Zuwanderer ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Insgesamt seien vergangenes Jahr 31.220 Nicht-EU-Ausländer mithilfe einer Blauen Karte der EU in die Bundesrepublik gekommen, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mit. Das waren rund 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

"Seit der Einführung vor acht Jahren steigen die Erteilungszahlen bei der Blauen Karte EU stetig an", sagte Andrea Schumacher, Vizepräsidentin des Bundesamts. Deutschland liege in der Beliebtheit unter den EU-Ländern deutlich vorn. Seit Einführung seien stets mehr als 82 Prozent der Erteilungen Blauer Karten in Europa auf die Bundesrepublik entfallen.  

Die Blaue Karte der Europäischen Union wurde in Deutschland 2012 eingeführt. Sie gewährt zunächst befristetes Aufenthalts- und Arbeitsrecht für Hochqualifizierte - Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss, eine Arbeitsplatzzusage in Deutschland sowie ein bestimmtes Mindesteinkommen.  

Im Jahr 2019 war ein Viertel aller Blauen Karten an Menschen aus Indien vergeben worden, gefolgt von Personen aus China, Russland und der Türkei. Nur etwa jede vierte Blaue Karte ging an eine Frau. 

Der Zuzug von Fachkräften ist ein erklärtes Ziel Deutschlands. Der Mangel an Fachkräften wurde unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit als entscheidendes Wachstumshemmnis definiert.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/migration-mehr-hochqualifizierte-zuwanderer-in-deutschland-a-b214927f-4aeb-4df7-8af7-9a4cab5fb25d

 

 

 

MAN Türkei: Größtes Bus-Produktionszentrum von MAN

Die Geschichte von dem deutschen Nutzfahrzeughersteller MAN in der Türkei reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Bereits ab 1874 exportierte MAN Eisenbahnen und Güterwagen in die Türkei. 
MAN Türkiye A.Ş. war der erste Produktionsstandort von MAN außerhalb Deutschlands, der 1966 seinen Betrieb aufnahm. 

Im Jahr 2015 kann MAN Türkiye auf eine 49-jährige Erfolgsgeschichte in der türkischen Automobilindustrie zurückblicken. In Ankara produziert MAN auf einer Gesamtfläche von 317.000 Quadratmetern Reise-, City- und Überlandbusse der Marken MAN und NEOPLAN und ist damit das größte Bus-Produktionszentrum von MAN.

„Das MAN-Werk Türkei ist das Kompetenzzentrum für Hochboden- und Niederflurbusse. Höchste Qualitätsstandards und Liefertreue erreichen wir mit dem MAN Production Management System MNPS. Mit einer jungen und dynamischen Organisation arbeiten wir kontinuierlich an der weiteren Verbesserung der Qualität und Kundenorientierung.“, so der Werkleiter Ufuk Doğrusöz.

Mittlerweile sind auf insgesamt 317.000 qm2 2752 Mitarbeiter tätig.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.mantruckandbus.com/de/unternehmen/produktionsstandorte/ankara.html

 

 

 

 

HSBC-Umfrage: Deutsche Firmen kommen gut durch die Krise

Die umfangreichen staatlichen Hilfen für deutsche Firmen scheinen sich auszuzahlen. Laut einem internationalen Vergleich kommen Unternehmen hierzulande überdurchschnittlich gut durch die Krise. 
Deutsche Firmen sind bislang auch dank staatlicher Hilfe vergleichsweise gut durch die Coronakrise gekommen. Wie eine weltweite Umfrage der Großbank HSBC zeigt, ist der Anteil der Unternehmen, die durch die Pandemie stark beeinträchtigt sind, hierzulande mit 53 Prozent am geringsten.
Weltweit gaben 72 Prozent der Befragten an, die Auswirkungen der Krise stark zu spüren. Im Rahmen der Studie wurden 2600 Firmen in 14 Staaten mit einem Umsatz von mehr als fünf Millionen Dollar befragt, darunter 200 deutsche Unternehmen.  
"Dank der schnellen und umfangreichen Reaktion der staatlichen Institutionen ist die Bewältigung der Covid-19-Krise in Deutschland bisher gut gelungen", sagte HSBC Deutschland-Vorstandsmitglied Nicolo Salsano.
 
 

 

 

DIW-Studie: Ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland

Die Vermögen in Deutschland sind laut einer Untersuchung weit ungleicher verteilt als bisher angenommen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.
Demnach besitzt das oberste Prozent der Bevölkerung 35 Prozent statt, wie bisher angenommen, knapp 22 Prozent des Nettovermögens in Deutschland. Und den obersten zehn Prozent der Bevölkerung gehören nicht etwa, wie bisher geschätzt, 59 Prozent der Vermögen. Sondern sie besitzen rund zwei Drittel.  
Die untere Hälfte der Bevölkerung hat hingegen kein oder nur ein geringes Vermögen von bis zu 22.800 Euro. Im Schnitt beträgt das Nettovermögen dieser Menschen rund 3700 Euro.   Zudem ist in Deutschland der sogenannte Gini-Koeffizient, das international gängige Maß für Ungleichheit, höher als bislang gedacht. 
Für die Studie entwickelten die DIW-Wissenschaftler dem Bericht zufolge eine neue Zufallsstichprobe, in der Menschen mit hohem Vermögen stark überrepräsentiert sind. 
Der Studie zufolge sind überdurchschnittlich Männer, die älter und besser gebildet sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Rund drei Viertel der Millionäre sind selbstständig. Ein Großteil ihres Vermögens steckt in Firmenanteilen.
Zugleich fanden die Wissenschaftler heraus, dass Vermögensmillionäre deutlich zufriedener sind als der Rest der Bevölkerung. 
 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vermoegen-in-deutschland-viel-ungleicher-verteilt-als-bisher-angenommen-a-67e29ab7-2894-460d-92e9-53132437422e
 

 

 

 

  

Grafik des Monats