NETU Newsletter 01/2019

NETU Newsletter 01/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Auch in diesem Jahr werden wir als gesamtgesellschaftlicher Wirtschaftsakteur wichtige Projekte und Kooperationen fortführen und unser Handlungsspektrum um neue Aktionsfelder ergänzen. Es gilt für uns, die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg unserer Mitgliedsunternehmen in Deutschland und Europa zu erhöhen und NETU als Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft zu etablieren. Hierfür arbeiten wir an der Erweiterung unseres bundes- und europaweiten Netzwerks zur Eröffnung weiterer NETU Standorte in diesem Jahr.

Einen besonderen Schwerpunkt unseres Handlungsspektrums wird dieses Jahr auch das Jungunternehmensnetzwerk Startup+ einnehmen, in dem wir junge Gründungen und Startups fördern.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre. 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Türkei-Tourismus: 123 Prozent mehr Frühbuchungen aus Deutschland 

Die Türkei rechnet im Jahr 2019 mit einer Rekordzahl von deutschen Touristen. Im Vergleich zum Vorjahr gebe es bereits 123 Prozent mehr Frühbuchungen, sagte Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy.

Laut einer Erklärung des Ministeriums traf sich Ersoy mit Nobert Fiebig, dem Präsidenten des Deutschen Reiseverbandes (DRV), in Berlin. Während des Treffens sei eine Statistik erstellt worden. Nach den vom DRV veröffentlichten Zahlen ist die Frühbucherrate der Deutschen um 123 Prozent gestiegen, während der Umsatz in den ersten Wochen von 2019 um 140 Prozent angestiegen ist. Das Treffen mit Fiebig sei sehr produktiv verlaufen, so der Minister. Die beiden hätten auch über das touristische Potenzial von Deutschland und der Türkei diskutiert.

Bis November 2018 ist die Zahl der deutschen Touristen in der Türkei im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent gestiegen. Zuvor hatte der Minister seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Türkei 2019 Gastgeber für etwa 50 Millionen Touristen werde.

Im vergangenen Jahr haben 32,4 Millionen ausländische Touristen die Türkei besucht. 2016 lag die Zahl bei rund 25,3 Millionen.

 

 

 

Wachstumsanreize: Altmaier will die Steuern für Unternehmen senken 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellt erneut steuerliche Entlastungen für Unternehmen in Aussicht. "Es macht Sinn, jetzt Wachstumsanreize zu setzen. Dazu gehören auch steuerliche Entlastungen für Unternehmen wo geboten und sinnvoll", sagte Altmaier dem "Handelsblatt". Die Wirtschaft brauche Rückenwind, "um gestärkt in die Zukunft zu gehen, Arbeitsplätze und Wachstum zu schaffen".

Die Bundesregierung müsse noch in diesem Jahr ein Gesetz anpacken, in dem wir eine Entlastung hinbekommen, sagte der Minister weiter. Sein Ziel sei es, die wirtschaftlichen Leistungsträger in diesem Land zu entlasten, für die es zuletzt vor 15 Jahren spürbare Entlastungen gegeben habe. "Es ist also mehr als legitim, dass sich der Wirtschaftsminister das Thema zu eigen macht", sagte Altmaier weiter. Bereits im Oktober hatte Altmaier angekündigt, das Thema mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) diskutieren zu wollen.  

An der vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags hält Altmaier fest. "Für mich ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass wir beim Abbau des Solis perspektivisch alle entlasten, die seinerzeit herangezogen wurden. Sonst wäre es eine verdeckte Steuererhöhung."

  

 

  

Standard Chartered Bank: Türkei bis 2030 fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt 

Die Türkei wird Deutschland, Russland und Japan bis 2030 einholen und die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt werden - während China bis 2020 wenig überraschend als internationale Wirtschaftsmacht hervortritt. So jedenfalls sieht es die Prognose des multinationalen Finanzunternehmens „Standard Chartered Bank".

Die Vorhersage des Bankkonzerns, die von Ökonomen unter Führung von David Mann erstellt wurde, geht von einer tiefgreifenden Veränderung der gegenwärtigen globalen Wirtschaftsordnung aus. Demnach werden sieben Schwellenländer die Top 10 übernehmen. Großbritannien, Frankreich und Italien sind darin nicht vertreten. Indien werde die USA bis 2020 überholen und die zweitgrößte Wirtschaftsmacht werden. Auch Indonesien soll laut Prognose bis 2030 volkswirtschaftlich stark zulegen und sich knapp vor der Türkei auf Platz 4 festsetzen.

Das globale Wachstum werde sich dann immer mehr auf den asiatischen Kontinent verlagern – mit China im Zentrum. Der Anteil Asiens am globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde den des gesamten Euroraums und der USA zusammen entsprechen. China werde auch im nächsten Jahrzehnt auf Platz 1 verbleiben.

 

  

 

Oxfam-Ungleichheitsbericht: Milliardäre werden 2,5 Milliarden Dollar reicher - pro Tag 

Die Kluft zwischen Armen und Reichen in der Welt ist Oxfam zufolge im vergangenen Jahr gefährlich größer geworden. Die Vermögen der Milliardäre stiegen um zwölf Prozent, wie die Hilfsorganisation vor dem beginnenden Weltwirtschaftsforum in Davos kritisierte. Dagegen habe es bei der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung einen Rückgang um elf Prozent gegeben. Die Autoren führten dies insbesondere auf eine aus ihrer Sicht ungerechte Besteuerung zurück.

Das Vermögen der Milliardäre stieg laut dem Ungleichheitsbericht um durchschnittlich 2,5 Milliarden Dollar pro Tag. Die statistisch gesehen ärmere Hälfte verlor 500 Millionen Dollar je Tag. Auch in Deutschland habe sich die Lage nicht verbessert - nötig seien ein höherer Mindestlohn sowie eine stärkere Belastung von Vermögenden, Konzernen, Erbschaften und hohen Einkommen. Zur Bekämpfung der Ungleichheit in Deutschland forderte Oxfam eine Erhöhung des Mindestlohns. 

Oxfam zufolge haben die Wirtschaftsführer dabei viel zu tun. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation warnte etwa, die Schere zwischen Arm und Reich verstärke die Spaltung und Ungleichheit in der Gesellschaft.

 

 

 

 

Graphik des Monats

Eine aktuelle Graphik des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2018 deutlich langsamer als die europäische Wirtschaft gewachsen ist. 

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BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 5,9776 TRY      31/01/2019
 

1 EUR = 1,1488 USD      31/01/2019

 

 

Istanbul Stock Exchange 100 / 3 Monate

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

 

Zitat des Monats

"Denn die Gleichheit und Gerechtigkeit wollen, sind die Schwächeren, während die Stärkeren sich über diese Dinge keinen Kummer machen.

 

Cartoon des Monats