NETU Newsletter 08/2020

NETU Newsletter 08/2020

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.
Im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Schlüsselrolle entwickeln und fördern wir weiterhin unsere Dienste sowohl für unsere Mitglieder und Netzwerkpartner, als auch für die europaweite Wirtschaft.

Insbesondere in diesen komplexen und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten haben wir umfassende Informations- und Beratungsplattformen für Unternehmen gegründet, um vor allem die migrantische Wirtschaft für die Krisenzeit und die kommenden Herausforderungen zu wappnen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.

In Bezug auf die Aktualität möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Türkei zum ersten Mal zum 31.12.2020 an dem „Automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten in Steuersachen (AIA) der Bundesrepublik Deutschland“ teilnehmen und entsprechende Informationen mit Deutschland austauschen wird. Hierzu haben wir umfassende Informationen in deutscher und türkischer Sprache zur Verfügung gestellt und auf diversen Plattformen publiziert. Weiterreichende Informationen zum Automatischen Informationsaustausch werden wir Ihnen im Rahmen der NETU Akademie mit geeigneten Beratungsveranstaltungen anbieten. 

An dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal an unsere NETU App erinnern, die wir allen Unternehmen und Nutzern als digitale Plattform für Wirtschaft, Informationen, Werbung und Handel zur Verfügung gestellt haben. Die NETU App steht Ihnen kostenfrei zum Download in den gängigen Stores zur Verfügung.

In Zuversicht, dass Sie diese Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

 

NACHRICHTEN

 

Corona-Auswirkungen auf deutsche Firmen

Die umfangreichen staatlichen Hilfen für deutsche Firmen scheinen sich auszuzahlen. Laut einem internationalen Vergleich kommen Unternehmen hierzulande überdurchschnittlich gut durch die Krise.

Deutsche Firmen sind bislang auch dank staatlicher Hilfe vergleichsweise gut durch die Coronakrise gekommen. Wie eine weltweite Umfrage der Großbank HSBC zeigt, ist der Anteil der Unternehmen, die durch die Pandemie stark beeinträchtigt sind, hierzulande mit 53 Prozent am geringsten. 

Weltweit gaben 72 Prozent der Befragten an, die Auswirkungen der Krise stark zu spüren. Im Rahmen der Studie wurden 2600 Firmen in 14 Staaten mit einem Umsatz von mehr als fünf Millionen Dollar befragt, darunter 200 deutsche Unternehmen.

"Dank der schnellen und umfangreichen Reaktion der staatlichen Institutionen ist die Bewältigung der Covid-19-Krise in Deutschland bisher gut gelungen", sagte HSBC Deutschland-Vorstandsmitglied Nicolo Salsano.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-folgen-fuer-deutsche-firmen-liegen-unter-durchschnitt-a-21d81785-8e30-4326-a43f-e9fd44de93a3   

 

 

 

Türkische Bauunternehmen weltweit beliebt

44 türkische Bauunternehmen haben es unter die Top 250 International Contractors des renommierten US-Magazins Engineering News Record (ENR) geschafft.

"Damit ist die Türkei auf Platz zwei, was die Anzahl der Unternehmen betrifft und auf Platz sieben, was die Umsätze angeht", sagte Handelsministerin Ruhsar Pekcan.

Die Zahl der türkischen Unternehmen in der ENR-Top-100-Liste stieg 2019 von sieben im Vorjahr auf neun, fügte sie hinzu. 

"Trotz Handelskrieg und politischen Unsicherheiten konnte unser Bausektor Projekte im Wert von 19 Milliarden Euro realisieren. Für 2020 hatten wir 20 Milliarden Euro anvisiert, doch durch Covid-19 wurden alle internationalen Bauprojekte gestoppt", sagte Pekcan. 

Die Rönesans Holding stieg um 10 Plätze auf Platz 23 in der Liste. Das Unternehmen ist in 28 Ländern tätig und erzielte im vergangenen Jahr einen weltweiten Umsatz von 4,57 Milliarden Euro. 

Die türkischen Unternehmen Limak und Tekfen belegten die Plätze 61 und 65. Auch die Firmen Yapi Merkezi, Ant Yaoi, TAV, Enka, MAPA und Kolin schafften es unter die Top 100.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.hurriyet.de/news_tuerkische-bauunternehmen-weltweit-gefragt104757_143540031.html 

 

 

 

 

DIW-Untersuchung: Integration von Geflüchteten

Geflüchtete sind am deutschen Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren laut einer Untersuchung gut integriert worden. So lag die Erwerbsbeteiligung dieser Menschen laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 2016 noch bei durchschnittlich 14 Prozent. 2018 sei dieser Wert bereits auf 43 Prozent gestiegen.

Die Integration ermittelten die Forscherinnen in insgesamt vier Studien, die auf einer gemeinsamen repräsentativen Befragung von Geflüchteten durch das Sozio-oekonomische Panel am DIW, das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorgenommen wurde. Insgesamt wurden dabei knapp 8000 Menschen befragt, die zwischen 2013 und 2016 nach Deutschland geflohen waren. 

Bei der Integration in den Arbeitsmarkt berücksichtigt wurden sowohl Voll- und Teilzeitbeschäftigung als auch geringfügig Beschäftigte und Auszubildende.

Untersucht wurde auch die eigene Erwartungshaltung der Geflüchteten.

Die meisten Flüchtlinge bringen gute Voraussetzungen mit, da sie in ihrer Heimat zur besser gebildeten Hälfte der Gesellschaft gehörten. Sie seien oft erfolgreicher auf dem Arbeitsmarkt und ihre Kinder erhielten eine bessere Bildung.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsmarkt-integration-gefluechteter-kommt-laut-diw-studie-voran-a-0b5c5043-ccc4-4065-b88e-ce7b1a09793d 

 

 

 

EU-Währung nimmt an Bedeutung zu

Der Euro schlägt sich in der Coronakrise beachtlich. Seit einem Jahr hat die Gemeinschaftswährung um 7,5 Prozent gegenüber dem Dollar zugelegt. Im Mai lag der Euro noch bei 1,08 Dollar, aktuell wird er mit über 1,19 Dollar bewertet. So richtig aufwärts geht es bei den Kursen seit Anfang Juli. 

Ökonomen glauben, dass dahinter zum einen eine Dollar-Schwäche steht. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten der EU sind höher als die der USA. Die Europäer kommen besser durch die erste Corona-Phase; und die Rettungspakete werden dazu beitragen, dass die hiesige Wirtschaft schneller aus den roten Zahlen herauskommt.

Die Staats- und Regierungschefs hatten beschlossen, 750 Milliarden Euro für den Wiederaufbau an den Finanzmärkten aufzunehmen. Das ist eine gewaltige Summe - etwa dreimal so viel wie Italien, das Land mit dem höchsten Kapitalbedarf in der Euro-Zone, sich jedes Jahr leihen muss, um Anschlussfinanzierungen für die Altschulden zu haben. Noch gibt es keinen Namen für die neuen gemeinsamen Anleihen in Euro. „Corona-Anleihen“ oder „Euro-Bonds“ sind als Begriffe politisch verbrannt. 

 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/das-euro-paradoxon-warum-die-eu-waehrung-in-der-krise-fuer-anleger-immer-attraktiver-wird/26140208.html

 

 

 

 

  

Grafik des Monats

Quelle: Janson, Matthias - Statistisches Bundesamt: Digitalisierung: So weit sind die EU-Länder, 21.08.2020.

https://de.statista.com/infografik/18365/digitalisierungsgrad-der-eu-laender-nach-desi-index/ (23.08.2020)

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 8,7724 TRY      31/08/2020
 

1 EUR = 1,1935 USD      31/08/2020

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

Quelle: Finanzen.net: DAX 30 Chart - 3 Monate.
https://www.finanzen.net/index/dax (abgerufen am 31.08.2020)

 

Zitat des Monats

„Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.“

 

Cartoon des Monats