NETU Newsletter 08/2021

NETU Newsletter 08/2021

 

 NETU Berlin Vorsitzender
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,
 
ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.
 
In zahlreichen Kooperationen und Projekten mit staatlichen, öffentlichen und wissenschaftlichen Organisationen übernimmt NETU eine gesamtgesellschaftliche Funktion.

Wie Sie bereits informiert sind, haben wir gemeinsam mit der zertifizierten NETU Akademie und den zielgerichteten Maßnahmen eine professionelle Plattform geschaffen, mit der Unternehmen, Gründern, Erwerbstätigen und Erwerbssuchenden, mit zielgerichteten und passgenauen Coachings, vielversprechende Zukunftsmöglichkeiten geboten werden. Diesbezüglich bauen wir unsere ohnehin schon engen Beziehungen zu den Arbeitsagenturen noch weiter aus, um nicht nur unseren Mitgliedsunternehmen, sondern der gesamten Berliner Wirtschaftslandschaft mit unseren Kompetenzen und  Erfahrung dienlich sein zu können. Die NETU Akademie steht Ihnen und allen Interessenten ab sofort zur Verfügung. Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite: netu-akademie.de.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit ist die Unterstützung von Gründungen und die Stabilisierung bestehender Selbstständigkeiten. Hierfür werden wir am 26. September unser diesjähriges, kostenfreies Existenzgründungsseminar durchführen, um Gründungsinteressierte bei ihrem erfolgreichen Start in die Unternehmenswelt mit Rat und Tat zu unterstützen .

Politisch spannend ist zudem die bevorstehende Bundestagswahl am 26. September 2021. Als Verband eines europaweiten Netzwerkes, der sich stets für die Wertschätzung von Vielfalt und die Werte des freiheitlich-demokratischen Pluralismus einsetzt, sind wir zuversichtlich, dass die Wahlen zu mehr Stabilisierung unserer Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens führen werden.

In Zuversicht, dass Sie  diese komplexen Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 
 
 
NETU Berlin Vorsitzender
Bülent Göktekin
 
 
 
 

NACHRICHTEN

 

Die NETU App: Ihr alltäglicher, digitaler Begleiter

Die NETU App steht Ihnen ab sofort im Google Playstore und im Apple Appstore zum Download zur Verfügung.

Download-Links

Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app Eine einfache Anleitung zum Gebrauch der App finden Sie unter:
https://www.ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html

 

Schon gewusst?

Neue BaFin Richtlinien ab dem 09.August 2021

Seit dem 09. August 2021 hat deie BaFin die Banken verpflichtet, bei Bareinzahlungen, die 10.000,- Euro übersteigen, einen Nachweis über die Herkunft der Mittel zu verlangen. Dies gilt auch für Fälle, in denen Geldbeträge aufgeteilt werden, aber in der Summe diese Grenze überschreiten.

Die Bafin schreibt den Banken zudem vor, dabei zwischen Bestands- und Gelegenheitskunden zu unterscheiden. Bei Gelegenheitskunden muss die Bank bereits bei Bareinzahlungen ab 2.500 Euro die Herkunft des Geldes prüfen.

Das bedeutet, dass der Kunde beispielsweise bei einem Auto- oder Goldverkauf entsprechende Belege vorweisen muss. Bei potenziellen Geldgeschenken muss der Kunde Schenkungsverträge, Schenkungsanzeigen vorweisen oder bei möglichen Erbschaften letztwillige vom Nachlassgericht eröffnete Verfügungen.

Ausweislich der BaFin sind die Banken keine Ermittlungsbehörden. Es gehe um eine Plausibilitätsprüfung: „Macht es Sinn, was der Kunde sagt und wie er den Geldzufluss begründet?“ Die Nachweise müssen nicht sofort erbracht, sondern können auch innerhalb einer bestimmten Frist vorgelegt werden. Sollte der Kunde keine plausiblen Belege vorweisen, darf die Bank das Geld nicht annehmen. In letzter Konsequenz muss die Bank eine Verdachtsmeldung an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen Financial Intelligence Unit schicken. Die prüft unter Umständen, ob ein Fall von Geldwäsche vorliegt

Von: Levent Göktekin, Vorstandsmitglied von NETU Berlin

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400.000 Zuwanderer werden pro Jahr benötigt

Deutschland braucht aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr – und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. 

Es gehe nicht um Asyl, »sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt«, sagte Scheele der »Süddeutschen Zeitung«. »Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen.«

Zu möglichen Widerständen gegen Migration sagte der Arbeitsagentur-Chef: »Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht.«

»Fakt ist: Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus«, so Scheele. Durch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150 000 ab. 

»In den nächsten Jahren wird es viel dramatischer«, prophezeite Scheele. »Deutschland kann das Problem nur lösen, indem es Ungelernte und Menschen mit wegfallenden Jobs qualifiziert, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lässt – und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land holt.«

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/arbeitsagentur-chef-detlef-scheele-deutschland-braucht-400-000-zuwanderer-pro-jahr-a-09e57364-5114-4471-91d6-b7002e202da0

 

 

Aufschwung bei deutschen Exporten

 Erstmals seit Ausbruch der Coronapandemie haben die deutschen Exporte im Juni das Vorkrisenniveau überschritten. Die Ausfuhren lagen um 1,1 Prozent und die Importe sogar 10,0 Prozent höher als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Pandemie-Einschränkungen in Deutschland.

Insgesamt wurden im Juni Waren im Wert von 118,7 Milliarden Euro ins Ausland geliefert. Das waren 23,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und 1,3 Prozent mehr als im Mai 2021. Im ersten Halbjahr stiegen die Exporte um 16,7 Prozent auf 673,1 Milliarden Euro gegenüber den ersten sechs Monaten 2020. Die Einfuhren legten im selben Zeitraum um 15,4 Prozent auf 576,4 Milliarden Euro zu. 

Im Juni wuchsen die Ausfuhren zum wichtigsten Exportkunden USA um fast 40 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro, die nach Großbritannien um 11,0 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro und die nach China um 16,0 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Das Auslandsgeschäft mit den EU-Ländern legte um 26,1 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro zu. 

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat seine Exportprognose wegen der von den USA und China angeführten Erholung der Weltwirtschaft kürzlich erhöht. Deutsche Firmen dürften demnach 2021 acht Prozent mehr ausführen.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutschland-exporte-steigen-trotz-material-engpaessen-ueber-vorkrisenniveau-a-16ee992b-bf2a-45a0-ab6c-0c5f523339c8

 

 

DIHK-Umfrage: Materialmangel und Preisanstiege

Materialengpässe und höhere Kosten machen inzwischen der großen Mehrheit deutscher Unternehmen zu schaffen. 83 Prozent klagen über Preisanstiege oder Lieferprobleme bei Rohstoffen, Vorprodukten und Waren. Das geht aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter fast 3000 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen hervor. 

»Rohstoffmangel und Lieferkettenprobleme treffen die deutsche Wirtschaft in ihrer ganzen Breite«, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Möglicherweise werde das Vorkrisenniveau beim Bruttoinlandsprodukt daher erst Mitte 2022 erreicht. 

In vielen Industriezweigen sind nahezu alle Betriebe von den Problemen betroffen. Mehr als 90 Prozent der Unternehmen aus der Gummi- und Kunststoffindustrie, Metallindustrie und Chemieindustrie berichten davon. In der Fahrzeugindustrie sind es 92 Prozent, in der Elektrotechnik 85 Prozent, im Baugewerbe 94 Prozent. Aber auch im Einzelhandel (83 Prozent) sowie bei Transport- und Logistikbetrieben (67 Prozent) wird geklagt.

Zu spüren bekommen die Firmen die Engpässe und steigenden Preise insbesondere bei direkten Vorprodukten, Stahl, Aluminium, Kupfer und Holz. Verpackungen sind durch alle Branchen hinweg ebenfalls Mangelware, ebenso Elektronikkomponenten. Der Einzelhandel berichtet etwa von Engpässen bei Textilien. 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mangelwirtschaft-grosse-mehrheit-der-firmen-beklagt-engpaesse-und-steigende-preise-a-ca81238b-2b7e-4f15-bf81-03d5d18f169e 

 

 

Zahl der Erwerbstätigen steigt

Im vergangenen Jahr sind so viele Menschen einer Erwerbstätigkeit nachgegangen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 45,3 Millionen Menschen waren entweder selbstständig oder Arbeitnehmer, wie das Statistische Bundesamt meldet. Mit 0,9 Prozent fiel das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr aber geringer aus als 2018, als die Rate noch bei 1,4 Prozent lag.  

Der Anstieg der Beschäftigung hält bereits 14 Jahre an, wobei Zuwanderung und eine stärkere Erwerbsbeteiligung der Inländer die demografischen Effekte einer alternden Gesellschaft mehr als ausgeglichen haben. Eine Folge des Job-Booms ist der sich abzeichnende Fachkräftemangel. Einen aktuellen Hintergrundbericht zu dem Thema finden Sie hier: Die Ressource Arbeit droht zu versiegen.  

Während die Zahl der in Deutschland tätigen Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt 2019 um 475.000 auf 41,1 Millionen wuchs, ging die Zahl der Selbstständigen und ihrer mithelfenden Familienangehörigen weiter zurück - um 1,7 Prozent auf 4,15 Millionen. Weniger Selbstständige hatte es zuletzt im Jahr 2003 gegeben, wie das Bundesamt mitteilte.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/arbeitsmarkt-zahl-der-erwerbstaetigen-steigt-auf-45-3-millionen-a-1303338.html 

 

Grafik des Monats 

Quelle: Handelsblatt: Kürzere Lebenserwartung in belastenden Berufen: VdK fordert abschlagsfreien früheren Renteneintritt, 16.08.2021,

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/streit-ueber-hoeheres-rentenalter-kuerzere-lebenserwartung-in-belastenden-berufen-vdk-fordert-abschlagsfreien-frueheren-renteneintritt/27522066.html 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 9,8902 TRY       31/08/2021  

1 EUR = 1,1801 USD       31/08/2021

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

Quelle: Finanzen.net: DAX 30 Chart - 3 Monate.
https://www.finanzen.net/index/dax (abgerufen am 30.08.2021)

 

Zitat des Monats

Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht.“"

 

Cartoon des Monats