NETU Newsletter 10/2017

NETU Newsletter 10/2017

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Die Förderung des wirtschaftlichen Erfolgs unserer Mitglieder ist eines unserer Hauptziele. Diesbezüglich veranstalten wir am 10. November 2017 unsere Mitgliedervorstellung, auf der sich Unternehmen unseres Netzwerks vorstellen und ihre besonderen Angebote und Produkte präsentieren.                                                                        

Im November werden wir zudem unsere jährliche, deutsch-türkischsprachige Vereinszeitschrift “Ekonomie“ publizieren, in der Themen zur Wirtschaft, Politik und zu unserem Verein erörtert werden.

Politisch spannend sind auch die aktuellen Koalitionsverhandlungen nach den Bundestagswahlen vom September. Wir wünschen uns weiterhin, dass sie zu einem Ergebnis führen, die mehr Demokratie und Wohlstand für unsere Gesellschaft bringt.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

NACHRICHTEN

Vermögensbarometer: Immobilien als beste Möglichkeit zum Vermögensaufbau

 

 

Wohnungen und Häuser sind zur beliebtesten Geldanlage der Deutschen geworden. Mehr als jeder zweite Deutsche hält Immobilien angesichts niedriger Zinsen und günstiger Finanzierungsbedingungen für das beste Mittel, um Vermögen anzulegen.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) misst für das Vermögensbarometer 2017 folgendes: Wie zufrieden ist er, kann er für sein Alter vorsorgen und wenn ja: Wie legt er sein Geld an?

Die Studie zeigt, dass 54 Prozent der Deutschen meinen, selbstgenutzte Immobilien würden sich am besten zum Vermögensaufbau eignen. Vor zehn Jahren hatte das nur jeder Vierte gesagt. Damals bezeichneten noch 66 Prozent der Befragten Lebensversicherungen für eine gute Idee. Mittlerweile ist der Anteil auf 24 Prozent gefallen.

Finanzexperten befürworten seit längerer Zeit, keine neuen Kapitallebensversicherungen abzuschließen, weil sie sich wegen anhaltend niedriger Zinsen nicht mehr lohnen. Ähnliche Tendenzen lassen sich bei Rentenversicherungen und Sparbüchern beobachten.

Die Beliebtheit von Aktien und Investmentfonds bleibt fast unverändert. 27 Prozent der Befragten gaben an, mit Aktienfonds sparen zu wollen.

Insgesamt betreibt etwa ein Viertel überhaupt keine Altersvorsorge. Besonders hoch ist der Anteil der Untätigen mit 36 Prozent bei den unter 30-Jährigen.

Die grundsätzliche finanzielle Zufriedenheit der Menschen ist laut den Ergebnissen hoch: 59 Prozent der Befragten bewerteten ihre finanzielle Situation mit "sehr gut" oder "gut", nur neun Prozent antworten mit "eher schlecht" oder "schlecht".

 

Die größten deutschen Unternehmen in der Türkei

 

 

Mehr als 6.800 deutsche Firmen sind heute in der Türkei aktiv.

Wie etwa die Deutsche Bank, Deutschlands größtes Kreditinstitut, engagiert sich seit 1987 in der Türkei und verfügt über eine Niederlassung, in der 116 Menschen angestellt sind.

Auch ist die Türkei für den deutschen Autobauer Volkswagen einer der Schlüsselmärkte und steht auf einer Stufe mit Russland und Italien. Etwa 174.000 Fahrzeuge lieferte Volkswagen im Vorjahr in das Land.

Das Mercedes-Benz Türk Aksaray Truck Werk produziert in der Türkei seit mehr als 30 Jahren Lkw und Abschleppwagen. Durch ein 113-Millionen-Euro-Paket soll sogar 2018 die Kapazität des Werks verdoppelt werden.

Der Technologiekonzern Siemens beschäftigt etwa 3000 Mitarbeiter in der Türkei. Innerhalb der nächsten Jahre sollen über 100 Millionen Euro umgesetzt werden.

Das multinationale deutsche Unternehmen Bosch beschäftigt derzeit rund 16.500 Türken. Die erste Zweigstelle eröffnete Bosch in der Türkei bereits im Jahre 1910.

Europas größter Versicherer Allianz hat mit der Übernahme von Yapi Kredi Sigorta AS die Geschäfte in der Türkei ausgebaut. Heute ist das Land durch das Unfall- und Lebensversicherungsgeschäft ein Milliarden-Anker.

Deutschlands größter Produzent von erneuerbaren Energien Eon hält 50 Prozent an Enerjisa Enerji AS, ein Venture mit der Haci Ömer Sabanci Holding AS. Die Partnerschaft erzielte im Vorjahr Verkäufe in Höhe von rund 3,39 Milliarden Euro.

SunExpress ist eine Partnerschaft zwischen der deutschen Fluggesellschaft und Turkish Airlines, die im Vorjahr ein Einkommen in Höhe von 991 Millionen Euro erzielten.

Auch der Chemiekonzern BASF und der Pharmakonzern Bayer sind im Land aktiv.

 

Start-up Studie: Zuwanderung als Profit für die Start-up-Szene