NETU Newsletter 09/2018

NETU Newsletter 09/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im Sinne unserer gesellschaftlichen Schlüsselrolle, entwickeln und fördern wir weiterhin unsere Dienste für unsere Mitglieder sowie Partner und damit auch für die europaweite Wirtschaft.
Als sozioökonomischer Akteur gehen wir unserer Verantwortung nach und werden zur Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation am 25. September eine weitere Ausbildungs- und Jobmesse mit unserem Partner BRICKS und dem Jobcenter Berlin Spandau veranstalten.
Um unser Netzwerk weiterhin zu stärken und den unternehmerischen Austausch zu intensivieren, werden wir am 06. Oktober mit all unseren Mitgliedern und Freunden zum Business-Brunch zusammenkommen.
Auch in diesem Jahr unterstützen wir Gründungsmotivierte und organisieren in Kooperation mit “Vielfalt gründet.” am 07. Oktober ein Existenzgründungsseminar und nehmen an den “Deutschen Gründer- und Unternehmertagen“ teil.
Bezugnehmend auf die Aktualität diplomatischer Bemühungen und gegenseitigen politischen Besuche zur Annäherung zwischen Deutschland und der Türkei sind wir zuversichtlich, dass in der nächsten Zeit die bilateralen Beziehungen konstruktiv gestaltet und transaktional entwickelt werden.
Gerade in Zeiten des zunehmenden, globalen Protektionismus erachten wir es als besonders wichtig, dass die  langfristige, strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern intensiviert wird.
Im Hintergrund der aktuellen Dynamik in der Weltwirtschaft wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Türkei will mit deutscher Hilfe ihr Bahn-Netz modernisieren

Die Türkei will einem Medienbericht zufolge mit deutschem Geld und Know-how ein modernes Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz bauen.

Ein Konsortium unter Führung von Siemens solle neue Strecken planen, alte elektrifizieren und moderne Signaltechnik installieren, schreibt "Der Spiegel".

Der Auftragswert werde auf 35 Milliarden Euro beziffert und schließe auch die Lieferung neuer Züge ein. Die Bundesregierung sehe in dem Projekt die Chance, eine Verschärfung der türkischen Wirtschaftskrise zu verhindern.

Bei einem Besuch von Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß Ende September in der Türkei soll es auch um die Frage der Finanzierung gehen, berichtete das Nachrichtenmagazin. Die Türkei wünsche sich staatliche Exportbürgschaften und einen zinsgünstigen Kredit. Die Bundesregierung habe keine Zusagen gemacht, sich aber bereiterklärt, über eine finanzielle Unterstützung nachzudenken. Siemens hatte erst im April einen Vertrag zur Lieferung von zehn Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ Velaro mit der türkischen Staatsbahn TCDD im Volumen von 340 Millionen Euro geschlossen.

 

 

 

 

 

Institute erwarten stabiles Wachstum bis 2020

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für dieses und die kommenden beiden Jahre weiterhin mit stabilem Wachstum. Sowohl das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Ifo-Institut als auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) sagen bis einschließlich 2020 jährliche Wachstumsraten von zwei Prozent oder knapp darunter voraus.

Die Münchner Wirtschaftsforscher prognostizieren jeweils ein Plus von 1,9 Prozent. 2020 solle es dann noch um 1,7 Prozent nach oben gehen.

Die Prognoseanhebung wird vornehmlich mit den guten Wirtschaftsdaten aus dem ersten Halbjahr begründet. Auch wird die Konjunktur durch den privaten Konsum getragen.

Die Zahl der Arbeitslosen werde laut Ifo-Prognose auf 2,1 Millionen zurückgehen, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent.

"Insgesamt mehren sich die Zeichen, dass die deutsche Wirtschaft in die Spätphase des Aufschwungs eintritt, da deutlich angespannte Kapazitäten, die sich etwa in Engpässen bei Personal sowie Vorleistungs- und Ausrüstungsgütern bemerkbar machen, einer kräftigeren Ausweitung der Produktion im Wege stehen", teilte ein IfW-Experte mit. Besonders ausgeprägt zeige sich dies in der Bauwirtschaft, die zuletzt den höchsten Preisanstieg seit 25 Jahren verzeichnet habe.

 

 

 

 

 

  

Türkei strebt intensiveren Freihandel mit Europa an