NETU Newsletter 11/2018

NETU Newsletter 11/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Schlüsselrolle entwickeln und fördern wir weiterhin unsere Dienste sowohl für unsere Mitglieder und Netzwerkpartner, als auch für die europaweite Wirtschaft. So haben wir im November 2018 besonders wichtige Projekte entwickelt und Meilensteine gelegt.

Gemeinsam mit Berlin Partner beraten wir weiterhin Unternehmen, die sich in Berlin ansässig machen wollen.

Um unser Netzwerk zu stärken, sowie den unternehmerischen Austausch unserer Mitglieder zu intensivieren, organisierten wir am 13. November unseren regelmäßigen „Mitglieder stellen sich vor“ Abend.

Wir freuen uns auch, die ersten Sondierungsgespräche mit starken Unternehmen in Holland geführt zu haben. Im Sinne der europaweiten Erweiterung unseres Netzwerks und unserer Handlungsfelder waren dies bedeutsame Schritte.

Ebenfalls gehört die Förderung von Gründungsmotivierten zu unseren obersten Prioritäten. So bieten wir etwa mit unserem neuen Projekt NETU Start Up + eine ideale Austausch-, Erfahrungs- und Investitionsplattform für Jungunternehmen und Start Ups an. Im Rahmen dieses Projekts absolvierten wir am 27. November erfolgreich die Auftaktveranstaltung „MeetUp, StartUp“ mit zahlreichen Gründungsmotivierten, Jungunternehmen und Start Ups.

Zudem fördern und unterstützen wir gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Menschen mit Fluchterfahrung auf dem Weg zu Ihrer Selbstständigkeit.

Auch in diesem Jahr unterstützt das Netzwerk Europäisch-Türkischer Unternehmen, NETU das Programm des Deutschlandstipendiums und fördert Studentinnen und Studenten an Berliner Hochschulen.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Außenhandel: Deutsche Exporte in die Türkei sinken um ein Drittel

Die deutschen Exporte in die Türkei sind deutlich zurückgegangen. Die Ausfuhr von Waren fiel im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt.

 

Einen kräftigeren Rückgang gab es seit dem Jahr der Weltwirtschaftskrise 2009 nicht mehr. Dahinter dürften die Währungsturbulenzen der Lira stecken. Dadurch verteuerten sich die Importe für die Türkei, deren Währung seit Jahresbeginn etwa 40 Prozent an Wert verloren hat. Inzwischen hat sich der Kurs im Vergleich zu den vorherigen Monaten wieder etwas erholt.

 

Auch im Gesamtjahr 2018 zeichnete sich ein Rückgang der deutschen Türkei-Exporte ab: in den ersten drei Quartalen schrumpften sie um 4,1 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro, nachdem es in den ersten sieben Monaten noch ein Plus von fast vier Prozent gegeben hatte.

 

Die Türkei zielt darauf ab, die Importe weiter zu drosseln, um so der negativen Handelsbilanz entgegenzusteuern. Gleichzeitig sollen die Exporte angekurbelt werden. Dieser Trend wirkt sich auch auf den Privatsektor aus. In den letzten Daten des Türkischen Statistikinstituts (TurkStat) war in der Hinsicht eine positive Entwicklung zu beobachten.

 

2017 gingen Waren "Made in Germany" im Wert von 21,5 Milliarden Euro in die Türkei, womit das Land in der Rangliste der wichtigsten deutschen Kunden den 16. Platz einnahm.

 

 

 

DIW-Studie: Zuwanderung kurbelt das Wirtschaftswachstum an

Infolge der Wirtschaftskrise in Euro-Ländern wie Griechenland, Italien, Portugal und Spanien sind viele Menschen von dort in den vergangenen Jahren nach Deutschland gezogen. Diese Zuwanderer haben laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für mehr Wachstum in Deutschland gesorgt. In den Jahren 2011 bis 2016 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach durch Zuwanderung durchschnittlich um 0,2 Prozentpunkte pro Jahr verstärkt worden.

Wie die Forscher schreiben, war der Effekt am Höhepunkt der EU- Zuwanderung besonders stark. Ohne diesen wäre das BIP im Jahr 2015 nicht um 1,5 Prozent, sondern lediglich um 1,2 Prozent gewachsen. Von 2011 bis 2016 kamen mehr als fünf Millionen Zuwanderer aus anderen EU-Staaten nach Deutschland.

Dadurch konnten laut DIW viele vakante Stellen besetzt und der Arbeitsmarkt insgesamt belebt werden. Vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung und zunehmender Fachkräfteengpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt sei es wichtig, das Zuwanderungspotenzial aus anderen EU-Ländern weiter anheben zu können, schreiben die Forscher.

  

 

  

EU-Kommission untersucht deutsche Exporte wegen Überschüsse