NETU Newsletter 01/2018

NETU Newsletter 01/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters und wünsche Ihnen für das neue Jahr viel Glück, Zufriedenheit und Erfolg.

Auch in diesem Jahr gehen wir erfolgreich unseren Projekten nach, um die migrantische Wirtschaft in Deutschland und Europa weiterhin zu stärken. In diesem Sinne organisieren wir regelmäßig Veranstaltungen, auf denen sich unsere Mitglieder vorstellen und netzwerken können.

Auch für die deutsch-türkischen Beziehungen fing das Jahr gut an. Wir freuen uns, dass sich beide Länder für mehr Empathie und Verständnis einsetzen. Auch zugute unserer migrantischen Wirtschaft nimmt die Normalisierung der Beziehungen einen weiteren bedeutenden Stellenwert ein. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass beide Länder ihre Beziehungen wie schon seit 300 Jahren in Freundschaft und Zusammenarbeit fortführen.

Zudem hoffen wir, dass die Koalitionsbemühungen zu einer stabilen Regierung führen, indem die wirtschaftliche Stärke Deutschlands gewährleistet wird.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Studie: Oxfam kritisiert die globale Ungleichheit

 

Das weltweit 2017 erwirtschaftete Vermögen ist einer Studie zufolge fast vollständig den Reichen zugutegekommen. Das wohlhabendste Prozent der Weltbevölkerung habe sich 82 Prozent des neu geschaffenen Reichtums gesichert, heißt es in einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam.

Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachten, hätten dagegen überhaupt nicht vom Vermögenswachstum profitiert, kritisiert der Bericht. Zwischen 2016 und 2017 sei die Zahl der Milliardäre derweil angestiegen wie nie zuvor - alle zwei Tage sei ein neuer Milliardär hinzugekommen. Mit 2043 Milliardären lag die Gesamtzahl 2017 demnach auf einem Rekordhoch.

"Der Milliardärs-Boom ist kein Zeichen einer florierenden Wirtschaft, sondern ein Symbol für das Scheitern der Wirtschaftsordnung", kritisierte Oxfam-Direktorin Winnie Byanyima. Oxfam forderte, die Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen zu stoppen, faire Einkommen für Frauen und Männer durchzusetzen und in Bildung und Gesundheit für alle zu investieren.

Auch in Deutschland herrsche trotz guter Konjunktur Ungleichheit. Hierzulande verfügten die reichsten 40 Personen über das gleiche Vermögen wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, sagte Oxfam-Expertin Ellen Ehmke.

Die zentralen Fragen rund um die Globalisierung als auch geopolitische Probleme und weitere Herausforderungen erfordern mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit, weshalb sich auch das Weltwirtschaftsforum dafür einsetzt.

 

 

 

 

Türkei erreicht zweithöchstes Exportvolumen seit Republikgründung