NETU Newsletter 05/2019

NETU Newsletter 05/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Schlüsselrolle entwickeln und fördern wir weiterhin unsere Dienste für unsere Mitglieder und Netzwerkpartner. Insbesondere steht die europaweite Stärkung der migrantischen Wirtschaft auf unserer Agenda, die wir sukzessiv umsetzen. 

Im Fastenmonat Ramadan haben wir zwei große Iftarabende in unseren Vereinsräumen abgehalten und möchten uns bei allen Teilnehmenden herzlich bedanken. Zahlreiche Mitglieder, Vertreter verschiedenster Vereine und migrantischer Organisationen, Parteirepräsentanten und Vertreter der Presse haben uns mit ihrem Kommen beehrt. Durch die Zeit des Zusichfindens haben wir erleben dürfen, wie fest wir mit unseren Mitgliedern, Kooperationspartnern und Freunden zusammenstehen und nach wie vor ein starkes Netzwerk pflegen.

Des Weiteren konnten wir die schon bestehende Partnerschaft mit dem Jobcenter Mitte noch weiter vertiefen und organisieren am 11.06.2019 einen gemeinsamen Infoabend zum Arbeitgeberservice und Teilhabechancengesetz. Eine weitere Veranstaltung mit dem Jobcenter findet im Rahmen der Jobmesse „Tag der Möglichkeiten“ am 12.06.2019 statt. Hierfür möchten ich mich noch einmal beim Geschäftsführer des Jobcenter Mitte Herr Lutz Mania bedanken.

Ein weiteres, wichtiges Ereignis in diesem Monat war die Wahl zum 9. Europäischen Parlament. Die Ergebnisse der Europawahl haben gezeigt, dass wir weiterhin gegen Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit wachsam sein müssen. Als Dachverband eines europaweiten Netzwerkes verstehen wir die EU als ein Garant für Freiheit, Demokratie und Wohlstand. 

Wir wünschen allen Mitgliedern, Kooperationspartnern und Freunden ein besinnliches und erholsames Bayramfest und darüber hinaus auch erholsame Ferien.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

NACHRICHTEN

 

Zahl der Erwerbstätigen steigt auf fast 45 Millionen

Im ersten Quartal dieses Jahres haben 44,9 Millionen Menschen ihren Lebensunterhalt verdient. Die Zahl der Erwerbstätigen lag damit 1,1 Prozent über dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 39,9 Millionen. Erneut stieg die Zahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 1,4 Prozent auf 40,68 Millionen überdurchschnittlich, während die der Selbstständigen und ihrer mithelfenden Angehörigen weiter um 1,7 Prozent auf 4,17 Millionen zurückging. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist trotz schwächerer Konjunkturprognosen gut. Experten zufolge liegt das an einer wachsenden Entkopplung zwischen dem Wirtschaftswachstum und der Nachfrage nach Arbeitskräften.

Dabei spielt laut dem Forschungsinstitut IAB der Bundesagentur für Arbeit eine Rolle, dass immer mehr Jobs in der weniger konjunkturabhängigen Dienstleistungsbranche entstehen, die Löhne vergleichsweise gering gewachsen sind und die Arbeitszeiten im Trend kürzer werden - das führt zu mehr Anstellungen. Insbesondere die Anstellungen in der Dienstleistungsbranche sind gestiegen. Auch im produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe waren mehr Menschen angestellt. Einen Rückgang verzeichneten die Land- und Forstwirtschaft sowie die Fischerei.

 

 

 

Türkei: Maschinenexporte steigen um 18 Prozent 

 

Laut einem türkischen Exportverband hat der Maschinenexport in den ersten vier Monaten dieses Jahres zugenommen.  Die Ausfuhr von Maschinen stieg von Januar bis April gegenüber dem Vorjahr um 18,1 Prozent teilte der Verband der Maschinenexporteure (MAIB) in einer Erklärung mit. In diesem Zeitraum wurden rund 5,8 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet, was einem Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Hierbei nahmen besonders die Exporte des Maschinenbausektors in die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Italien und Frankreich zu. Die gedämpfte Stimmung in der deutschen Industrie, die den wichtigsten Exportmarkt für die Türkei darstellt, führte zu einem Exportrückgang von 8,8 Prozent. Verbandsleiter Kutlu Karavelioğlu betonte, dass die Export-Import-Deckungsrate in diesem Sektor von Januar bis April 78,8 Prozent erreicht habe. „Die Umsetzung von Richtlinien und die Unterstützung des Exports von Hightech-Gütern und -Produkten, insbesondere von Maschinen, sollten Priorität besitzen."

  

 

  

Außenhandel: Brexit treibt Firmen nach Deutschland

In Deutschland haben sich 2018 so viele ausländische Unternehmen neu angesiedelt wie nie. 2062 Firmen hätten in Europas größter Volkswirtschaft Kapazitäten auf- oder ausgebaut, teilte die dem Wirtschaftsministerium zuzurechnende Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade and Invest (GTAI) mit. Etwa ein Drittel der ausländischen Unternehmen konzentriert ihr Engagement in Deutschland demnach zunächst auf Marketing und Vertrieb: 17 Prozent der Firmen nutzen Deutschland laut GTAI als Produktions- und Forschungsstandort. Die meisten Investitionsprojekte kamen aus den USA mit 345. Auf den Plätzen folgten Schweizer Firmen (229 Projekte), chinesische Unternehmen (188) und Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich (168).  

Die Zahl der britischen Firmengründungen stieg damit seit dem Votum zum Austritt des Landes aus der EU im Sommer 2016 um 34 Prozent. Der Brexit scheint also Firmen nach Deutschland zu treiben. Deutschland "ein beliebter Investitionsstandort für ausländische Unternehmen", bilanzierte GTAI-Geschäftsführer Robert Hermann. Zu den beliebtesten Branchen zählen laut GTAI vergangenes Jahr insbesondere Unternehmens- und Finanzdienstleistungen, gefolgt vom IKT- und Software-Sektor, Konsumgütern sowie Maschinenbau und Zubehör.

  

 

 

Studie von Bau- und Mietervertretern: Deutschland soll mehr Sozialwohnungen bauen

Angesichts hoher Mieten müssten in Deutschland nach einer Studie dreimal so viele Sozialwohnungen gebaut werden wie bisher. In 138 der rund 400 Landkreise und kreisfreien Städte seien die Wohnungsmärkte angespannt, ergab die Untersuchung des privaten Forschungsinstituts Prognos. "Deutschland baut viel zu wenig", teilten die Auftraggeber der Studie mit. "Knappheit beim Wohnraum wird auch weiterhin den Markt beherrschen." Auftraggeber ist eine Gruppe von Verbänden, deren Mitglieder profitieren, wenn mehr gebaut wird oder das Bauen erleichtert wird. Darunter sind der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel, die IG BAU und der Deutsche Mieterbund.

Auch die Baugewerkschaft IG BAU hat von Bund und Ländern deutlich mehr Geld für neue Sozialwohnungen gefordert. "Mindestens sechs Milliarden Euro sind für den sozialen Wohnungsbau pro Jahr dringend notwendig", teilte der Vorsitzende Robert Feiger mit. "Mindestens 80.000 neue Sozialmietwohnungen werden pro Jahr gebraucht."  

 

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 6,5731 TRY      03/06/2019
 

1 EUR = 1,1193 USD      03/06/2019

 

 

Istanbul Stock Exchange 100 / 3 Monate

                       https://www.finanzen.net/index/ise_100 

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

                     https://www.finanzen.net/index/dax

 

Zitat des Monats

"Wer Wind sät, wird Sturm ernten."