NETU Newsletter 06/2020

NETU Newsletter 06/2020

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Trotz der globalen Pandemie COVID-19 führen wir, als Kompetenzzentrum für die migrantische  Wirtschaft Europas, unsere Projekte fort. Es gehört zu unseren primären Zielen, unsere Mitglieder miteinander zu vernetzen und sie in ihrer Wirtschaftlichkeit zu fördern. Mit großer Freude verkünde ich daher, dass wir die NETU-App ins Leben gerufen haben. Im Rahmen unserer Professionalisierung haben wir uns mit dieser App den Ansprüchen des Digitalisierungszeitalters angepasst und eine einzigartige, digitale Handels- und Austauschplattform für Unternehmen und ihre Kunden geschaffen. Die NETU-APP bietet allen Unternehmen die Möglichkeit, ihr wirtschaftliches Netzwerk und ihre Zielgruppen zu erweitern und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.
Unsere App "NETU e.V." steht allen Nutzern ab sofort im Apple Appstore und im Google Playstore unter folgenden Links kostenfrei zur Verfügung:

Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app.
Eine einfache Anleitung zum Gebrauch finden Sie zudem unter folgendem Link:
https://ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html.

Im Rahmen der andauernden Pandemie führen wir unsere umfassende Informations- und Beratungsplattform für Unternehmen weiterhin fort, um sie gegen die gegenwärtige Krise sowie gegen unvorhergesehene Ereignisse gewappneter zu machen.

Als bundesweiter Unternehmerverband, der sich in einer gesamtgesellschaftlichen Schlüsselrolle für die Vernetzung, den Austausch und die wirtschaftliche Förderung seiner Mitgliedsunternehmen einsetzt, sind wir zuversichtlich, dass sich unsere Wirtschaft in absehbarer Zeit von den Folgen der Krise erholen wird.

Abschließend möchte ich Sie informieren, dass wir nach einer kurzen Sommerpause im Juli 2020 unsere Projekte mit unseren Mitgliedern und Kooperationspartnern fortführen werden, um die migrantische Wirtschaft in Deutschland und Europa weiterhin zu stärken.

In Zuversicht, dass Sie diese Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen trotz der schwierigen Zeit eine erholsame Sommerzeit.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

 

NACHRICHTEN

 

UNO-Studie: Corona droht weltweiten Armut zu verschärfen

Forscher der Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie weitere 395 Millionen Menschen weltweit in extreme Armut stürzen könnten. 

Die Aussichten für die Ärmsten der Welt seien düster, wenn die Regierungen nicht schnell mehr tun, sagte Andy Sumner, einer der Studienautoren. "Die Fortschritte bei der Armutsbekämpfung könnten um 20 bis 30 Jahre zurückgeworfen werden." 

Die Studie spielt eine Reihe von Szenarien durch und berücksichtigte dabei die verschiedenen Armutsgrenzen der Weltbank - von extremer Armut, definiert von einem Lebensunterhalt von höchstens 1,90 Dollar pro Tag, bis hin zu höheren Armutsgrenzen von weniger als 5,50 Dollar pro Tag.

Unter dem schlimmsten Szenario - einem 20-prozentigen Rückgang des Pro-Kopf-Einkommens oder -Konsums - könnte die Zahl derer, die in extremer Armut leben, auf 1,12 Milliarden steigen. Der gleiche Rückgang für die 5,50-Dollar-Schwelle kalkuliert könnte demnach dazu führen, dass mehr als 3,7 Milliarden Menschen unterhalb dieser Armutsgrenze lebten - und damit rund die Hälfte der Weltbevölkerung. Kürzlich hatte die Weltbank mitgeteilt, sie erwarte, dass 70 bis 100 Millionen Menschen durch die Pandemie in extreme Armut stürzen.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-folge-armut-koennte-laut-uno-studie-weltweit-massiv-zunehmen-a-55d0dfd3-a264-4f75-bac8-73986a6cabb5 

 

 

 

Ifo-Index: Unternehmen sind zuversichtlich

Nach dem historischen Tief hellt sich die Stimmung in den deutschen Chefetagen weiter auf. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 79,7 Punkten im Mai auf 86,2 Zähler für Juni, wie das Münchner Ifo-Institut kürzlich mitteilte. "Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 85 Punkte gerechnet. Die vom Ifo befragten Manager schätzten ihre Geschäftsaussichten und - erstmals seit Beginn der Coronakrise - auch ihre Lage wieder günstiger ein als zuletzt.  

Die Viruskrise trifft die Wirtschaft hart. Sinkende Konsumausgaben und schrumpfende Investitionen ließen die Konjunktur bereits zum Jahresanfang einbrechen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von Januar bis März um 2,2 Prozent und damit so stark wie seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 nicht mehr. Im laufenden zweiten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen sogar um zehn bis elf Prozent einbrechen. Ab Sommer rechnen die meisten Experten dann mit einer spürbaren Belebung der Konjunktur. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:   

https://www.spiegel.de/wirtschaft/ifo-index-in-der-wirtschaft-waechst-die-zuversicht-a-c011ce9b-7ea6-4832-8fbe-e5122ecb39aa

 

 

 

Istanbul: Top 20 bei Technologie-Start-Ups

Istanbul gehört zu den Top 20 auf einer Liste der 100 besten "aufstrebenden Ökosysteme" der Welt für Start-ups. Das teilte der türkische Minister für Technologie- und Industrie, Mustafa Varank, kürzlich mit.  
 
Dabei berief er sich auf den neusten Bericht des Forschungsinstituts Startup Genome. Er teilte mit, dass sich Istanbul nun auf Platz 16 befinde und Großstädte wie Dubai, Moskau und Brüssel hinter sich gelassen habe.   
 
Auf Platz eins steht die indische Metropole Mumbai, gefolgt von der indonesischen Hauptstadt Jakarta (Platz zwei) und Zürich (Platz drei). Die meisten aufstrebenden Ökosysteme befinden sich dem Bericht zufolge in Europa (38 Städte), gefolgt von Nordamerika mit 32 Regionen und dem asiatisch-pazifischen Raum mit 22 Städten.
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 
 

 

 

 

Bundesregierung: Ausbildungsprämie für Betriebe

Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters auf eine Ausbildungsprämie von bis zu 3000 Euro verständigt, um einen Einbruch der betrieblichen Ausbildung als Folge der Coronakrise zu vermeiden. 
 
Für das Programm "Ausbildungsplätze sichern" will die Bundesregierung demnach für dieses und das kommende Jahr insgesamt 500 Millionen Euro bereitstellen. Kernstück ist eine Prämie von 2000 oder 3000 Euro für kleine und mittelständische Unternehmen, die "in erheblichem Umfang" von der Krise betroffen sind und dennoch ausbilden. Allein dafür werden in den Eckpunkten bis zu 280 Millionen Euro veranschlagt.  
 
Die Ausbildungsprämie sollen Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten erhalten, die von der Krise stark betroffen sind, die aber dennoch die Zahl ihrer Lehrlinge im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen drei Jahre nicht verringern. Als besonders betroffen gilt ein Betrieb, in dem es im ersten Halbjahr wenigstens einen Monat Kurzarbeit gab und oder der Umsatz in den Monaten April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen ist.  
 
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bisher deutlich weniger Lehrverträge für das im Herbst beginnende Ausbildungsjahr abgeschlossen.
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
 

 

 

  

Grafik des Monats

Quelle: Statista: 7.000 zusätzliche Rechtsextreme dank AFD-Flügel. 23.06.2020. 
https://de.statista.com/infografik/19648/rechtsextreme-in-deutschland/  (abgerufen am 30.06.2020).

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 7,6943 TRY      30/06/2020
 

1 EUR = 1,1221 USD      30/06/2020

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

Quelle: Finanzen.net: DAX 30 Chart - 3 Monate.
https://www.finanzen.net/index/dax (abgerufen am 30.06.2020)

 

Zitat des Monats

"Wo Leben ist, da ist auch Hoffnung."

 

Cartoon des Monats