NETU Newsletter 03/2019

NETU Newsletter 03/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

In Zeiten von zunehmenden gesellschaftlichen Spannungen möchten wir noch einmal betonen, dass NETU für die Wertschätzung von Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben einsteht und sich für unseren gemeinsamen Wohlstand engagiert. In diesem Sinne möchten wir betonen, dass wir jeglichen Hass, Terror und Feindlichkeit verurteilen, egal woher er kommt und gegen wen er sich richtet. Wir möchten allen Opfern von Gewalt und Terror unser herzliches Beileid aussprechen und den Hinterbliebenen Kraft und Stärke wünschen.   

In Bezug auf unsere Dienste haben wir durch zahlreiche konstruktive Gespräche und Kooperationen Projekte zur Förderung sowie Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation eingeleitet. Unser Engagement für Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende sowie die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung in den Arbeitsmarkt gehen weiter. Hierfür arbeiten wir mit wichtigen bundesweiten Institutionen zusammen. 

Besondere Beachtung widmen wir auch dem Bereich Start-Ups und Jungunternehmen. Als Kompetenzzentrum ist es unser Ziel, insbesondere in Berlin, der Start-Up Metropole Europas, uns als erste Anlaufstelle für Gründungsmotivierte zu etablieren. 

Weiterhin haben wir am 19. März unsere routinemäßige "Mitglieder stellen sich vor" Abend veranstaltet, um die unternehmerischen Ressourcen unseres Netzwerks weiterhin auszubauen und somit den gewinnorientierten Austausch zwischen den Mitgliedern anzukurbeln. 

In Zuversicht auf eine friedvolle und tolerante Welt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Bundesbürger arbeiten 61 Milliarden Stunden

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Deutschland geht in das zehnte Jahr des Aufschwungs: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der insgesamt in der Bundesrepublik geleisteten Arbeitsstunden auf 61,1 Milliarden gestiegen. Das waren 1,4 Prozent mehr als noch 2017, teilt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit. Der bisherige Höchststand stammte aus 1991, dem ersten Jahr der gesamtdeutschen Statistik. Auch die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2018 einen Rekordstand von 44,8 Millionen. Das entsprach einem Zuwachs um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum bisherigen Arbeitsstunden-Rekordjahr 1991 waren sogar über 5,5 Millionen Menschen mehr erwerbstätig.

Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts seit der Wiedervereinigung ist bemerkenswert: Bis Mitte der Nullerjahre dauerte eine Phase des Niedergangs, in der die Zahl der Erwerbstätigen drastisch fiel und die Arbeitslosenzahl bis auf mehr als fünf Millionen Menschen Anfang 2005 stieg. Auch die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden erreichte damals mit 55,5 Milliarden einen Tiefstwert. Darauf folgte allerdings eine fast stetige Phase des Aufschwungs, die bis jetzt anhält und zu den aktuellen Rekordständen bei Beschäftigung und Arbeitsstunden führte.

 

 

 

Türkei: Größtes Ro-Ro-Schiff des Mittelmeeres zu Wasser gelassen 

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Ein riesiges RoRo-Schiff ist im März mit einer feierlichen Zeremonie im Istanbuler Stadtteil Pendik ins Mittelmeer gestartet. Es ist nun das größte Schiff seiner Art, das im Mittelmeer betrieben wird.

Der 237 Meter lange Frachter wird von U.N. Ro-Ro betrieben. Das Unternehmen war im August 2018 von dem in Dänemark ansässigen europäischen Schiffsgiganten DFDS für 950 Millionen US-Dollar aufgekauft worden.

Das nach einer antiken Stadt benannte Schiff mit dem Namen „Ephesus Seaways" ist derzeit das größte RoRo-Schiff, das zwischen der Türkei und der EU verkehrt.

DFDS-Präsident Peder Gellert Pedersen erklärte, mächtig stolz auf den neuen Frachter zu sein. Das Schiff könne bis zu 450 LKWs befördern. Ein weiterer Vertreter des Unternehmens kündigte bereits ein zweites Schiff an, das voraussichtlich im Frühjahr in der Türkei seine Dienste aufnehmen werde.

  

 

  

Bei hartem Brexit: EU will Zölle auf britische Waren erheben

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Anders als die britische Regierung will die Europäische Union bei einem Brexit ohne Vertrag nicht auf Einfuhrzölle auf britische Waren an der irischen Grenze verzichten. Man werde die üblichen Regeln für Drittländer auf alle Importe aus Großbritannien anwenden, sagte ein Sprecher der EU-Kommission.

Er bekräftigte zwar, dass die EU eine harte Grenze zwischen dem Mitgliedstaat Irland und dem britischen Nordirland vermeiden wolle. Doch fügte der Sprecher hinzu: "Die EU wird die Integrität des Binnenmarkts und der Zollunion unter allen Szenarien sicherstellen." Man werde diese Pläne genau anschauen, sagte der Kommissionssprecher. Die unterschiedliche Behandlung der Waren wecke aber Bedenken.

Der vorgelegte Plan sieht vor, dass weiterhin 82 Prozent aller Importe aus der EU ohne Zölle nach Großbritannien eingeführt werden können. Zugleich sollen mehr Waren, die aus anderen Teilen der Welt auf die Insel geliefert werden, von Zöllen befreit werden.

  

 

OECD-Studie: Rente ist eine Hauptsorge der Deutschen

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Nahezu vier von fünf Deutschen machen sich Sorgen um ihre Altersvorsorge. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Industrieländerorganisation OECD. Demnach sehen langfristig 76 Prozent der rund 1000 Befragten zwischen 18 und 70 Jahren ihre Rente als eine Hauptsorge. 

Fast die Hälfte der Deutschen (45 Prozent) wäre zudem bereit, für eine höhere Rente zusätzlich zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zu leisten. Damit liegt Deutschland bei der Befragung in 21 Ländern deutlich über dem Durchschnitt von 38 Prozent.

Eine große Mehrheit der Deutschen (78 Prozent) ist der Auffassung, dass die Regierung mehr für die wirtschaftliche und soziale Absicherung des Einzelnen tun sollte. Mit Blick auf 21 andere OECD-Staaten ist das ein Mittelwert.

Rund drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) sind in der Umfrage der Ansicht, dass die Regierung Reiche stärker als bisher besteuern sollte, um ärmere Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Damit gibt es in Deutschland mehr Befürworter einer stärkeren Umverteilung als in den meisten anderen Ländern.

 

 

 

Graphik des Monats

Eine aktuelle Graphik von Statista zeigt, dass 4,2 Prozent mehr Passagiere im vergangenen Jahr von deutschen Flughäfen gestartet sind. Die Zahl der Abreisenden stieg laut Statistischem Bundesamt auf 122,6 Millionen. Damit starteten pro Tag 336.000 Passagiere eine Flugreise. Besonders stark profitierten die Türkei (+20,1 Prozent) und Griechenland (16 Prozent) im Gegensatz zum Vorjahr. Noch besser lief es für die nordafrikanischen Staaten Ägypten (+37,8 Prozent), Marokko (+24,5 Prozent) und vor allem Tunesien (+40,8 Prozent).

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 6,3317 TRY      29/03/2019
 

1 EUR = 1,1216 USD      29/03/2019

 

 

Istanbul Stock Exchange 100 / 3 Monate

 

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

 

Zitat des Monats

"Verbunden werden auch die Schwachen mächtig."

 

Cartoon des Monats

 Der berühmte Silberfarn ist das Symbol Neuseelands und stand immer für Solidarität und Frieden. Der australische Künstler Pat Campbell hat das Symbol neu interpretiert und eines mit Blättern für die 50 getöteten Muslime erstellt. Sie sind in Gebetshaltungen abgebildet.