NETU Newsletter 09/2022

NETU Newsletter 09/2022

 

 NETU Berlin Vorsitzender
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,
 
 
ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.
 

Die energiewirtschaftliche Krise ist neben dem Fachkräftemangel, eine wesentliche Herausforderung der Unternehmenslandschaft. Wir hoffen, dass in solch schweren Zeiten die staatlichen Maßnahmen sowohl die wirtschaftliche Lage der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer stabilisiert. 

Als gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftspolitischer Akteur hat es sich NETU auch diesen Monat zur Aufgabe gemacht, insbesondere zur Stabilisierung des Berliner Arbeitsmarkts beizutragen. So waren wir mit unserer NETU Akademie auf verschiedenen Berufsmessen, haben unsere Kooperationen mit den Jobcentern ausgebaut und unsere Zusammenarbeit mit der Mittelstands- und Wirtschaftsunion intensiviert. Zudem hatten wir die Freude mit dem CDU Landesvorsitzenden, Herr Kai Wegner und seinem Team wichtige Gäste in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Wir hatten einen informativen und anregenden Austausch zur wirtschaftspolitischen Situation der Berliner Unternehmen und der aktuellen Entwicklungen, insbesondere hinsichtlich der drohenden Energiekrise. Herzlichen Dank noch einmal an Herr Kai Wegner für seinen Besuch. 

 
In Zuversicht, dass wir alle diese Zeiten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.
 
 

 

NETU Berlin Vorsitzender
Bülent Göktekin
 
 
 

NACHRICHTEN

Auftaktveranstaltung: NETU Fachkräfteprojekt http://www.netu-fachkraefte.de
 
Euro auf Tiefstand

Der Euro steht an den Finanzmärkten weiter unter hohem Druck. Am Mittwoch fiel die Gemeinschaftswährung mit 0,9544 US-Dollar erneut auf einen 20-jährigen Tiefstand. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch deutlich höher auf 0,9644 Dollar festgelegt.

Nach wie vor setzt der starke Dollar viele andere Währungen unter erheblichen Druck. Die US-Währung erhält Auftrieb von der allgemein unsicheren Lage, da sie als weltweite Reservewährung gilt. 

Hinzu kommt der straffe geldpolitische Kurs der US-Notenbank Fed, die sich mit kräftigen Zinsanhebungen gegen die hohe Inflation stemmt. Der Euro wird seinerseits durch die Energiekrise in Europa und die schwachen Konjunkturaussichten belastet.

 
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/devisen-euro-faellt-erneut-auf-20-jaehrigen-tiefstand/28710536.html

 

 
Trendberuf Erzieher:in: Nachfrage wächst 
Der Erzieherberuf war lange unbeliebt. In der Krise aber entwickeln sich Kitas zu sicheren Arbeitsplätzen. Das macht den Job attraktiver. Doch es ist nur ein Baustein im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Bis vor zehn Jahren ist die Zahl der angehenden Arbeitskräfte in der Kinderbetreuung stetig gesunken. Der Beruf war wenig attraktiv, galt vor allem als schlecht bezahlt. Dieser Trend hat sich, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, umgekehrt.

Zuletzt ist die Zahl der Ausbildungsanfänger in den Erzieherberufen um knapp 14 Prozent auf fast 40.000 gestiegen, seit 2009 liegt das Plus bei 70 Prozent. Insgesamt arbeiten heute rund 820.000 Menschen in Tageseinrichtungen für Kinder, fast 10 Prozent mehr als vor der Pandemie. Unter den Anfängern sind viele Quereinsteiger aus anderen Berufen.

Kirsten Fuchs-Rechlin, die Leiterin der Ausbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte am Deutschen Jugendinstitut, erklärt sich die steigenden Ausbildungszahlen damit, dass zunehmend unterschiedliche Zielgruppen mit der Ausbildung erreicht werden. „Insbesondere die vergüteten, praxisintegrierten Ausbildungen haben zur Attraktivitätssteigerung beigetragen“, sagt sie. Außerdem wurden die Voraussetzungen für eine Erzieherausbildung in vielen Bundesländern gelockert. Zurzeit wirken Kindertagesstätten, Jugendheime und Ganztagsbetriebe für viele Berufsanfänger genauso wie für Quereinsteiger wie Oasen der Sicherheit. Nicht nur, dass Fachkräfte dort händeringend gesucht werden. Kitas sind auch verlässliche Arbeitgeber. Die Bundesagentur für Arbeit meldete 2021 unter Erziehern eine Arbeitslosenquote von nur 1,5 Prozent. Und die Perspektiven sind vielversprechend. Der Personalbedarf steigt, weil immer häufiger beide Elternteile in Vollzeit arbeiten. Außerdem sind Grundschulen von 2026 an dazu verpflichtet, ganztätige Betreuung anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/warum-der-job-des-erziehers-ausgerechnet-jetzt-zum-trendberuf-wird-18338155-p3.html
 
Bayrische Wirtschaft wächst im ersten Halbjahr

Trotz Ukraine-Kriegs, steigender Energiepreise, Materialmangels und Inflation ist die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr gewachsen. Preisbereinigt ergibt sich für das erste Halbjahr ein Plus von 2,9 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Das ist den vorläufigen Daten zufolge minimal mehr als der deutsche Durchschnitt. Im direkten Vergleich der Bundesländer liegt der Freistaat damit zwar nur auf Rang elf, allerdings vor den meisten der anderen bevölkerungsreichen wirtschaftlichen Schwergewichte wie Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen.

Trotz Ukraine-Kriegs, steigender Energiepreise, Materialmangels und Inflation ist die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr gewachsen. Preisbereinigt ergibt sich für das erste Halbjahr ein Plus von 2,9 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Das ist den vorläufigen Daten zufolge minimal mehr als der deutsche Durchschnitt. Im direkten Vergleich der Bundesländer liegt der Freistaat damit zwar nur auf Rang elf, allerdings vor den meisten der anderen bevölkerungsreichen wirtschaftlichen Schwergewichte wie Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen.

Beachtlich dabei ist auch der Unterschied zwischen nominellem Wachstum und den preisbereinigten Werten. Gleicht man die Teuerung nicht aus, läge das Wachstum bei 8,5 Prozent. Zum Anstieg trug allerdings auch ein Corona-Effekt bei: Im Vergleichszeitraum, dem ersten Halbjahr 2021, hatten noch mehr Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie das Wirtschaftsleben gebremst.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/bayern/konjunktur--bayerns-wirtschaft-im-ersten-halbjahr-gewachsen-32753378.html
 
Niedrigster Gaspreis seit Juli

Europäisches Erdgas hat sich heute weiter deutlich verbilligt und setzt damit den Trend der vergangenen Tage fort. Am Vormittag sank der Preis des Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas zeitweise um mehr als acht Prozent auf unter 170 Euro je Megawattstunde. Am Freitag hatte er noch bei rund 188 Dollar gelegen. Der TTF-Kontrakt gilt als Richtschnur für das europäische Preisniveau. Im August war der Preis auf ein Rekordhoch von mehr als 300 Euro je Megawattstunde gesprungen.

Experten zufolge können Erdgas-Abnehmer für die kommenden Monate auf eine Fortsetzung dieses Trends hoffen. "Wir werden mit Sicherheit eine Dämpfung der Preise in den nächsten 18 Monaten sehen", sagte Timm Kehler, Geschäftsführer des Verbands "Zukunft Gas". Allerdings befinden sich die Preise trotz des aktuellen Rückgangs auf einem historisch hohen Niveau - noch im Frühjahr 2021 kostete eine Megawattstunde Gas weniger als 20 Euro. Der Preisrückgang wird unter anderem mit gut gefüllten Speichern in Europa begründet. Den Staaten war es zuletzt gelungen, ihre Reserven zügig aufzufüllen. Im Oktober könnten in einigen Staaten die Gaslagerstätten bereits ihre Kapazitätsgrenze erreichen. Der Füllstand der Speicher in Deutschland lag zuletzt bei über 90 Prozent.

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gaspreis-faellt-niedrigster-stand-seit-juli-101.html  
 

Wirtschaft Aktuell

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

  1 EUR = 18,0656 TRY       29/09/2022
 
  1 EUR = 0,9745 USD        29/09/2022

DAX 40 Chart / 3 Monate
 
Quelle: Finanzen.net: DAX 40 Chart - 3 Monate. 
https://www.finanzen.net/index/dax (abgerufen am 29.09.2022).
 
Internationale Börsen Indizes
 

Grafik des Monats

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/569524/umfrage/zusaetzlich-benoetigte-erzieher-zur-erreichung-des-empfohlenen-personalschluessels/
 
 

Zitat des Monats

„Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit. Alle anderen Übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen.“ (Immanuel Kant)

 

 

Cartoon des Monats

 
 
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