NETU Newsletter 03/2018

NETU Newsletter 03/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Als einzigartiges Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft, engagieren wir uns weiterhin in zahlreichen Kooperationen für die Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation unseres Landes. Diesbezüglich haben wir in letzter Zeit unsere Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und den lokalen Job Centern noch einmal intensiviert.

Wir begrüßen die neue schwarz-rote Koalition und gratulieren unserer alten und neuen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie den Ministerinnen und Ministern zu ihrer Ernennung und hoffen auf die Fortsetzung des Projekts Europa für einen starken und sicheren Wirtschaftsstandort.
Als Netzwerk für viele Unternehmen, die ihre Geschäftsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland betreiben, sind wir zuversichtlich, dass sich die bilateralen Beziehungen mit der neuen Bundesregierung verstärkt positiv und konstruktiv entwickeln werden.

Wir hoffen zudem, dass sich unsere Gesellschaft und die Politik vermehrt für Solidarität sowie für ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Basierend auf unseren freiheitlich-demokratischen Grundwerten und in Wertschätzung unserer gesellschaftlichen Vielfalt, sind wir alle in der Pflicht, eine bessere Zukunft zu gestalten.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

 Ifo-Geschäftsklimaindex im März auf 114,7 Punkte gesunken

 

Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im März weiter verschlechtert. Das Ifo-Institut teilte kürzlich mit, dass das Geschäftsklima um 0,7 Punkte auf 114,7 Zähler fiel. Immerhin fiel das Ergebnis weniger deutlich aus als Analysten erwartet hatten. Sie waren im Schnitt von einem Rückgang auf 114,6 Punkte ausgegangen.

Die Daten des Geschäftsklimaindexes basieren auf der Umfrage unter rund 7000 Managern. Im Januar hatte Deutschlands bedeutendster konjunktureller Frühindikator auf einem Rekordstand gelegen. "Der drohende Protektionismus drückt auf die Stimmung", kommentierte Ifo-Chef Clemens Fuest. Die Manager beurteilten ihre Geschäftslage und auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate weniger optimistisch als zuletzt.

Trotz verschiedener Risiken - dazu zählt auch der mögliche Handelskrieg mit den USA - beurteilen viele Ökonomen die aktuelle Konjunkturlage noch positiv. Dank florierender Exporte erhöhten die Wirtschaftsweisen im März ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandproduktes 2018 von 2,2 auf 2,3 Prozent. Es wäre das größte Plus seit 2011. Viele Fachleute gehen aber davon aus, dass der Aufschwung bald seinen Höhepunkt erreicht hat.

 

 

 

 

 

 

Export-Bürgerschaften für die Türkei gestiegen

Trotz der Krise in den deutsch-türkischen Beziehungen hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr deutlich mehr Exporte in die Türkei finanziell abgesichert als im Vorjahr, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Demnach wuchs der Umfang der sogenannten Hermes-Bürgschaften um knapp ein Drittel auf 1,45 Milliarden Euro.

 

Die Bürgschaften sollen deutsche Exportunternehmen vor Verlusten durch ausbleibende Zahlungen ihrer ausländischen Geschäftspartner schützen. Die Türkei zählt zu den Ländern, für die diese Absicherungen am stärksten in Anspruch genommen werden. Zuvor hatte die Bundesregierung aufgrund der heiklen Beziehung eine Deckelung der Hermes-Bürgschaften eingeführt. Diese sollten insgesamt nicht mehr als 1,5 Milliarden Euro erreichen. Wie aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums hervorgeht, wurde diese Obergrenze 2017 fast erreicht.

 

Nach einem Einbruch bei den deutschen Exporten in die Türkei von minus zehn Prozent im ersten Halbjahr kam es laut DIHK im weiteren Verlauf des Jahres zu einer Erholung. Im vierten Quartal 2017 schließlich – also nach der Hermes-Deckelung – seien die Ausfuhren "unter dem Strich sogar schon wieder auf dem aufsteigenden Ast" gewesen, sagte der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.

Ob die Hermes-Deckelung für 2018 beibehalten wird, ist noch unklar.

Der DIHK hofft auf ein Wachstum von etwa fünf Prozent bei den Exporten in diesem Jahr.

 

 

 

 

 

 

 

Studie: Brexit wird deutsche Unternehmen jährlich Milliarden kosten