NETU Newsletter 06/2018

NETU Newsletter 06/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Die bestmögliche Unterstützung unserer Mitglieder in ihrer Wirtschaftlichkeit und in ihrer Nachhaltigkeit gehört zu unseren Hauptzielen. Zu diesem Zweck organisieren wir zahlreiche Veranstaltungen, um unsere Mitgliedsunternehmen für arbeitsmarktpolitische Herausforderungen zu wappnen. So haben wir am 23.06.2018 eine Fachtagung zur Unternehmensoptimierung mit geladenen Experten veranstaltet, auf der insbesondere die zertifizierte Basisschulung zur Datenschutzverordnung sehr gefragt war. Dazu haben wir Vorträge und Beratungen im Bereich der Lohnkostenoptimierung, der Personalführung und zum Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen und Jobcenter angeboten, mit denen wir im vergangenen Monat zwei Job- und Ausbildungsmessen durchgeführt haben. Die Stabilität unserer Mitglieder ist ein wichtiger Faktor für den Wirtschaftsstandort Berlin und Deutschland.

Zudem haben wir uns am 09.06. mit dem Botschafter der Republik Türkei, zahlreichen Vorsitzenden und Vertretern von Migrantenorganisationen, unseren Mitgliedern und der Presse zu einem gemeinsamen Fastenbrechen getroffen. In diesem Rahmen haben wir unser Projekt “NETU Marktplatz” und die Einführung der “NETU Business Card” vorgestellt. Ich möchte allen Beteiligten und Gästen noch einmal meinen Dank aussprechen.

Als ein Verein, dessen zahlreiche Mitglieder Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei unterhalten, möchte ich der Türkei und dem türkischen Volk meine Gratulation zur Wahl aussprechen. Mit einer bemerkenswert hohen Wahlbeteiligung von rund 87 Prozent hat das türkische Volk neben der Parlamentswahl auch die Einführung des Präsidialsystems beschlossen. Wir hoffen, dass dieses neue politische System langfristig zur Konsolidierung der wirtschaftlichen und politischen Stabilität beitragen wird. Deutschland und die Türkei verbindet eine tiefe und feste Freundschaft. Daher sind wir zuversichtlich, dass die bilateralen Beziehungen weiterhin vertieft und gefördert werden.

Ich möchte auch mein Bedauern zum Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft aus der Weltmeisterschaft in Russland zum Ausdruck bringen. Das hat uns alle traurig gemacht.

Ich wünsche Ihnen dennoch eine angenehme Lektüre.

 

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Studie: Industrieländer profitieren am stärksten von Globalisierung

 

Industriestaaten wie Deutschland profitieren – bemessen an ihrer wirtschaftlichen Verflechtung – am stärksten von der Globalisierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Prognos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach liegen auf den ersten Plätzen des Rankings ausschließlich westliche Staaten: Auf Rang eins findet sich die Schweiz, gefolgt von Japan, Finnland, Irland und Israel. Deutschland belegt den sechsten Platz. Schlusslicht ist Indien, Vorletzter China.

Der Report vergleicht 42 Industrie- und Schwellenländer und misst, welche Folgen deren internationale Vernetzung für den Wohlstand hat. So wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1990 bis 2016 zusammen im Schnitt um rund eine Billion Euro pro Jahr – allerdings haben die Länder in unterschiedlichem Ausmaß davon profitiert.

So stieg das BIP pro Einwohner und Jahr in Indien nur um durchschnittlich 20 Euro pro Jahr. Auch China (80 Euro) und Mexiko (120 Euro) verzeichneten nur unterdurchschnittliche Zuwächse. In der Schweiz hingegen waren es im gleichen Zeitraum 1.900 Euro, in Deutschland 1.150 Euro. Die USA landen interessanterweise mit 445 Euro auf Platz 25.

Der Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung Aart De Geus ist der Auffassung, dass die Globalisierung eindeutig Wohlstandsgewinne schafft. Die Wirtschaftsexpertin der Stiftung forderte eine internationale Wirtschaftsordnung.

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftliche Situation in der Türkei