NETU Newsletter 07/2019

NETU Newsletter 07/2019

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im ersten Halbjahr haben wir mit unseren bundesweiten Kooperationspartnern zahlreiche, konstruktive Projekte eingeleitet und freuen uns auch in der zweiten Jahreshälfte auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit.

Unser primäres Ziel besteht heute nach wie vor darin, unseren Mitgliedsunternehmen sowie Partnern verlässliche Rahmenbedingungen anzubieten und deren Engagement weiter auszubauen. Auch die europaweite Vertiefung unseres sozioökonomischen Netzwerks steht auf der obersten Agenda, die wir sukzessiv umsetzen. Insbesondere setzen wir weiterhin unsere umfangreiche Erfahrung sowie unser fundiertes Know-how ein, um die migrantische Wirtschaft für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. 

Im Zuge der weltweiten wirtschaftlichen Komplexität freue ich mich, die gemeinsamen Zukunftsprojekte zur Entwicklung und Verbreitung von innovativen Lösungen fortzuführen.

In Zuversicht, dass Ihnen der Newsletter zusagt, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre und weiterhin eine erholsame Sommerzeit.

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

  

NACHRICHTEN

 

Neues VW-Werk in der Türkei

Bei Volkswagen rückt die Entscheidung zum Bau eines neuen Autowerkes näher. Volkswagen habe für sein geplantes Mehrmarkenwerk einen Standort in der Nähe der türkischen Stadt Izmir ausgewählt, so ein Bericht der Automobilwoche.

Laut Berichten stehe der Aufsichtsrat einem möglichen Standort in der Türkei grundsätzlich positiv gegenüber.

Bei Volkswagen wird nun schon seit etwa einem Jahr über den Bau einer neuen Autofabrik nachgedacht. Zunächst waren zehn Standorte in vier Ländern Osteuropas und in der Türkei in die engere Auswahl gekommen. Zum Schluss konzentrierte sich die Suche auf Gewerbeflächen in Bulgarien und in der Türkei. Die neue Fabrik soll ein Mehrmarkenwerk werden.

Bislang wird das Fahrzeug im Volkswagen-Werk in Emden produziert, doch der ostfriesische Standort soll komplett auf die Fertigung von Elektroautos umgerüstet werden. Konzernchef Herbert Diess gilt als großer Befürworter eines neuen Werkes.

In Bulgarien oder der Türkei kann deutlich günstiger produziert werden. Volkswagen würde damit einen Ausgleich zu den teureren deutschen Standorten schaffen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-entscheidung-ueber-neues-vw-werk-in-der-tuerkei-rueckt-naeher/24586800.html?ticket=ST-7194203-G6VLEIbeCXaaunjaqNHZ-ap6 

 

 

 

Konjunktur 2019: Bruttoeinkommen steigen um drei Prozent 

Die Bruttoverdienste sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind 2018 im Vergleich zu 2017 um knapp drei Prozent gestiegen. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Demnach hatte der sogenannte Medianlohn 2017 noch bei 3209 Euro gelegen, im vergangenen Jahr lag er nun bei 3304 Euro.

Der Medianlohn ist der Lohn genau in der Mitte - 50 Prozent der Arbeitnehmer verdienen weniger, 50 Prozent verdienen mehr. Um den Durchschnittslohn zu berechnen, werden hingegen alle einzelnen Löhne addiert und dann durch die Anzahl der Arbeitnehmer geteilt - die hohen Verdienstsprünge bei den oberen Einkommensklassen sorgen dafür, dass der Durchschnittslohn wesentlich höher liegt als der Medianlohn.

Grund für die Zunahme ist nach Einschätzung einer BA-Statistikexpertin neben der Erhöhung der Tarifgehälter auch ein wachsender Anteil gut qualifizierter Beschäftigter, die in der Regel höhere Bruttoeinkommen beziehen. 

Die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen derweil fort: Während das mittlere Bruttogehalt von Männern 2018 bei 3468 Euro lag, betrug es bei Frauen lediglich 3014 Euro.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutsche-bruttoeinkommen-steigen-um-drei-prozent-a-1278459.html

 

 

  

Türkische Unternehmen planen Neubauprojekte in Deutschland

Das türkische Aluminiumunternehmen ASAŞ, das unter anderem für die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) produziert, plant im rheinland-pfälzischen Neuwied einen neuen Produktions- und Vertriebsstandort zu errichten. Laut Berichten wird ASAŞ dort in Zusammenarbeit mit der Firma Tabanlıoğlu Architektur ein 600 Wohneinheiten umfassendes Projekt umsetzen.

Nachdem ASAŞ mit seinen Investitionen in Forschung und Entwicklung bereits sehr viel auf seinem Gebiet bewirkt hat, exportiert die Firma nun 47 Prozent seiner Produktion in westliche Länder, insbesondere in die USA. Die Großinvestition in Deutschland wird als Höhepunkt sämtlicher Bemühungen angesehen.

ASAŞ-CEO Derya Hatiboğlu erklärte "ASAŞ ist ein führendes Unternehmen auf seinem Gebiet, das mit verschiedenen Händlern und Herstellern verschiedener Branchen wie z.B. der Automobilindustrie und der Verpackungsindustrie zusammenarbeitet". Die Firma sei "ein wichtiger Zulieferer für ausländische Unternehmen.

Hatiboğlu berichtete weiter von der Neuinvestition des Unternehmens in Deutschland. Die Firma habe in Neuwied eine Fläche von 880.000 Quadratmetern erworben – davon 70.000 als geschlossene Räumlichkeiten. "Von dort aus können wir direkte Dienstleistungen für mittel- und westeuropäische Länder erbringen", sagte er. 

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.dailysabah.com/deutsch/wirtschaft/2019/07/17/tuerkische-firmen-starten-in-deutschland-grosses-neubauprojekt-mit-600-wohneinheiten

 

  

 

Studie: Rekordsumme für deutsche Start-ups

Deutsche Start-ups haben im ersten Halbjahr eine Rekordsumme von Investoren eingeworben. Die jungen Firmen sammelten 2,8 Milliarden Euro ein - 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und so viel wie nie zuvor in einer ersten Jahreshälfte. Das geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft EY hervor.

Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres sogar um 19 Prozent auf 332. "Der Boom geht unvermindert weiter", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland.

Das meiste Geld sammelten junge Finanzfirmen (FinTechs) ein, in sie investierten Wagniskapitalgeber 704 Millionen Euro. Firmen mit Fokus auf Mobilität lagen auf Platz zwei, hier verfünffachten sich die Investorengelder im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 659 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren hatten vor allem E-Commerce-Geschäftsmodelle viel Geld angezogen.

"Wir sehen ein steigendes Interesse an Technologie-Geschäftsmodellen etwa in den Bereichen Mobilität oder künstliche Intelligenz, aber auch an ganz neuen Geschäftsmodellen wie E-Scooter", sagte EY-Partner Peter Lennartz. Der größte Anteil des investierten Kapitals floss nach Berlin.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/start-ups-in-deutschland-sammeln-rekordsumme-ein-a-1277047.html

 

 

 

BÖRSEN & WÄHRUNGSKURSE

 

1 EUR = 6,2158 TRY      30/07/2019
 

1 EUR = 1,1141 USD     30/07/2019

 

 

Istanbul Stock Exchange 100 / 3 Monate

Chart

                       https://www.finanzen.net/index/ise_100 

 

DAX 30 Chart / 3 Monate

Chart

 

                     https://www.finanzen.net/index/dax

 

Zitat des Monats

 

„Der Mensch stolpert mehr über seine Zunge, als über seine Füße.“