NETU Newsletter 11/2021

NETU Newsletter 11/2021

 

 NETU Berlin Vorsitzender
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,
 
ich begrüße Sie herzlich zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Im Hinblick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen für eine „Ampel Regierung“ hoffen wir, dass die Ergebnisse zur Förderung und Stabilisierung unserer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaftsordnung beitragen werden. Als Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft in Deutschland erachten wir insbesondere die Ambitionen zur Förderung von Migrationsberatungen sowie von Migrantenselbstorganisationen als besonders wichtig. Wir sind zuversichtlich, dass die geplanten Schritte gerade in Zeiten des Fachkräftemangels die bundesweite Arbeitsmarktintegration stärken und einen wichtigen Beitrag für die Verbesserung der Erwerbs- und Bildungssituation leisten werden. Auch wir als NETU haben uns das Thema Fachkräftemangel,- und einwanderung auf unsere Agenda geschrieben und werden ein umfassendes Projekt starten, um deutsche Unternehmen mit internationalen Fachkräften zu stärken. Daher freuen wir uns auch auf die Fortführung und Intensivierung bestehender Projekte und Kooperationen mit staatlichen und öffentlichen Institutionen, sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.  

Die Attraktivität der deutschen Volkswirtschaft im internationalen Vergleich zu erkennen und die Potenziale besser zu nutzen, ist künftig ein weiteres wichtiges Politikfeld. Besondere Beachtung sollte dabei dem Bereich der internationalen Start-Ups und Jungunternehmen gewidmet werden. Daher begrüßen wir die Ansätze zur Erleichterung des Zugangs zu Finanzierungen und Förderungen für Menschen mit Migrationsgeschichte sowie für gründungsmotivierte Menschen. Auch wir versuchen diese Ziele in unserer NETU Akademie mit den passenden Maßnahmen umzusetzen.

In Zuversicht, dass Sie alle diese Zeiten wirtschaftlich und insbesondere gesundheitlich mit ihren Familien und Nächsten bestens überstehen, wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre

 

NETU Berlin Vorsitzender
Bülent Göktekin
 
 

NACHRICHTEN

 

Die NETU App: Ihr alltäglicher, digitaler Begleiter

Die NETU App steht Ihnen ab sofort im Google Playstore und im Apple Appstore zum Download zur Verfügung.

Download-Links

Apple: https://apps.apple.com/de/app/netu-e-v/id1512498363#?platform=iphone
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=netu.de.app Eine einfache Anleitung zum Gebrauch der App finden Sie unter:
https://www.ne-tu.de/component/k2/item/286-netu-app-kurzanleitung.html

 

 

Arbeitsmarktforscher/innen: Deutschland braucht mehr Zuwanderung

Ohne eine deutlich steigende Zuwanderung aus dem Ausland stehen den Betrieben in Deutschland nach Experten-Berechnungen im Jahr 2035 weitaus weniger Arbeitskräfte zur Verfügung. Nur bei einer Nettozuwanderung von etwa 400.000 Personen pro Jahr gelänge es, den Rückgang des Arbeitskräfteangebots durch die zunehmende Alterung der Bevölkerung auszugleichen, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Dies halten die Forscher aber für kaum erreichbar, da die Zuwanderung aus den EU-Staaten zurückgehe. Zudem zeige sich, dass mit mehr Zuzügen auch die Abwanderung steige.  

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (BA) geht stattdessen von einer Nettozuwanderung von 100.000 Personen jährlich aus. Durch den wachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung gehe das Arbeitskräfteangebot bis 2035 von derzeit 47,4 Millionen Personen voraussichtlich um 7,2 Millionen zurück. 

Mehr Bildungsmaßnahmen könnten die Folgen eines sinkenden Arbeitskräfteangebots nach Ansicht der Forscher dämpfen. Damit einhergehende höhere Produktivität der Beschäftigten könne längerfristig dazu beitragen, die negativen Folgen zu mildern. Auch das 2020 in Kraft getretene Fachkräfte-Einwanderungsgesetz gehe in die »richtige Richtung, dürfte aber unzureichend sein«
 

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weil-millionen-arbeitskraefte-fehlen-oekonomen-fordern-viel-mehr-zuwanderer-a-ede75118-9053-4a33-930d-f1a11d8373e8

 

  

 

Selbstständigkeit: Gründergeist nimmt ab

Im Zuge der Coronakrise ist unter jungen Leuten der Wunsch nach einer sicheren Anstellung wieder deutlich größer geworden. In der Generation der unter 30-Jährigen können sich einer Umfrage zufolge nur noch 29 Prozent eine Unternehmensgründung vorstellen, wie die staatliche Förderbank KfW mitteilte. Vor dem Corona-Einbruch waren es noch rund zehn Prozentpunkte mehr.    

Im Jahr 2019 waren es Studierende, die besonders viel Gründungsgeist zeigten, wie die KfW unter Berufung auf den KfW-Gründungsmonitor mitteilte. Von ihnen sagten 46 Prozent, sie bevorzugten eine Selbstständigkeit.    
KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib zufolge hat sich seit dem Jahr 2000 der Anteil der gründungsaffinen Erwerbsbevölkerung bereits beinahe halbiert.  »Eigenverantwortung und Selbstinitiative nehmen ab, Strukturen verkrusten, weil der Anpassungsdruck sinkt, flexible Expertise steht weniger zur Verfügung, Nachwuchs für anstehende Unternehmensnachfolgen fehlt«, so Köhler-Geib.    

Daher müsse der Gründungsgeist in Deutschland »konsequent neu entfacht werden«. Ohne Gründerinnen und Gründer leide die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.  

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/kfw-weniger-als-30-prozent-der-jungen-erwachsenen-erwaegen-firmengruendung-a-54b99fb0-7ba4-4e0c-af9e-f5f29ed44a5d 

 

 

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