NETU Newsletter 05/2018

NETU Newsletter 05/2018

Vom Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Mitglieder und Kooperationspartner,

ich begrüße Sie zur aktuellen Ausgabe unseres Newsletters.

Als Kompetenzzentrum für die migrantische Wirtschaft führen wir unsere Projekte auf allen Ebenen weiter fort. Sowohl unsere erfolgreiche Ausbildungs- und Jobmesse mit unserem Partner BRICKS und dem Jobcenter Berlin Spandau, als auch unsere Beratungs- und Informationsveranstaltungen zur Digitalisierung und den neuen Datenschutzrichtlinien für Unternehmen zeugen von unserer Verantwortung als sozioökonomischer Akteur. Weiterhin werden wir im Juni eine Seminartagung zur Unternehmensoptimierung und eine weitere Ausbildungs- und Jobmesse mit dem Jobcenter Berlin Mitte durchführen. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwerbslose zum Lokomotivführer mit unserem Kooperationspartner MEV werden im Juni fortgeführt.

Ein weiteres wichtiges Ereignis ist der Beginn des Ramadans am 16. Mai, der für Muslime eine besondere Bedeutung hat. So werden wir in dieser Zeit der Besinnlichkeit und Zusammenkunft mit unseren Mitgliedern und Freunden am 09. Juni zum gemeinsamen Fastenbrechen zusammenkommen.

Am 24. Juni finden in der Türkei vorgezogene Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt, die zugleich den Übergang zum Präsidialsystem darstellen. Demokratien zeichnen sich aus durch Veränderungen in Wahlen. Als Wirtschaftsverband sind wir zuversichtlich, dass diese Wahlen zur Konsolidierung der Demokratie und der politischen sowie der wirtschaftlichen Stabilität in der Türkei beitragen wird. In Überzeugung, dass ein souveräner Türkei-Partner für den europäischen Stabilitätsanker Deutschland unvermeidlich ist, wünschen wir uns in diesen politisch turbulenten Zeiten mehr Frieden, Respekt und Zusammenhalt.

In Zuversicht auf einen besinnlichen Monat wünsche ich Ihnen eine angenehme Lektüre.

 

 

 

Ihr Veli Karakaya                                                                                                                                                             

 

 

 

NACHRICHTEN

 

Deutschland rutscht in Rangliste zur Wettbewerbsfähigkeit ab

 

Deutschland ist einer Studie zufolge im weltweiten Vergleich der wettbewerbsfähigsten Standorte das vierte Jahr in Folge abgerutscht und liegt nun hinter Ländern wie China und Katar. Die Bundesrepublik rangiere 2018 auf dem 15. Platz von 63 untersuchten Staaten, teilte die Schweizer Business School IMD zu ihrer Rangliste mit.

2014 war Europas größte Volkswirtschaft noch auf den sechsten Platz vorgerückt, 2015 dann auf den zehnten zurückgefallen, 2016 auf den zwölften und 2017 auf den 13. Rang. An die Spitze kehrten die USA zurück, die Hongkong als Nummer eins ablösen. Dritter bleibt Singapur, gefolgt von den Niederlanden und der Schweiz. China und Katar liegen direkt vor Deutschland.

"Deutschland ist die größte Volkswirtschaft der Region, wächst weiter und gehört nach wie vor zu den Ländern mit hoher Wettbewerbsfähigkeit", sagte IMD-Chefökonom Christos Cabolis der Nachrichtenagentur Reuters. "Doch wir beobachten in den letzten Jahren ein Abrutschen in der Gesamtrangliste."

Die Studie basiert auf 258 verschiedenen Daten - etwa zu Beschäftigung, Handel und Staatsverschuldung - sowie auf einer weltweiten Befragung von Tausenden Managern.

 

 

 

 

 

 

 

Nach Zentralbanktreffen: Türkische Lira erholt sich leicht

Bildergebnis für türkische lira wertverlust

Der Kurs der Türkischen Lira hat sich nach der Krisensitzung der türkischen Zentralbank leicht erholt. Zuvor hat die Lira gegenüber dem Dollar sowie dem Euro drastische Wertverluste erlitten.

Bei der außerordentlichen Sitzung entschied die Bank die Leitzinssätze anzuheben. Der sogenannte LLW-Zinssatz wurde somit von 13,5 auf 16,5 Prozent erhöht. Damit soll der Wertverlust der türkischen Lira ausgeglichen werden. Die Währung, die zuvor 3,5 Prozent gegenüber dem Dollar eingebüßt hatte, legte nach der Entscheidung wieder zu und notierte zeitweise bei 4,60 Lira zum Dollar. Zwischenzeitlich hatte der Kurs bei 4,92 Lira gelegen. Die Bank kündigte an, gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu treffen, um die Preisstabilität zu bewahren. Die Inflation stelle aber weiterhin ein Risiko dar.

Präsident Erdogan lehnte eine Zinserhöhung entschieden ab, um das Wachstum nicht zu gefährden. Vize-Regierungschef Mehmet Simsek begrüßte dagegen die Leitzinserhöhung. Die Zentralbank habe seine „volle Unterstützung", erklärte er im Online-Dienst Twitter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E-Y Studie: Europas Top-Unternehmen sind Wachstumsweltmeister

 

Europas Topkonzerne haben einer Studie zufolge beim Wachstum die Nase vorn. Sie steigerten Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr stärker als Großunternehmen aus Nordamerika und Asien, wie aus einer Untersuchung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervorgeht. Doch im Durchschnitt bleiben bei US-Konzernen 26 Prozent mehr Gewinn hängen als bei ihren europäischen Wettbewerbern.

Den Angaben zufolge steigerten die 265 europäischen Unternehmen, die es unter die 1000 umsatzstärksten Firmen der Welt schafften, die Erlöse im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 6954 Milliarden Euro. Die 327 nordamerikanischen Top-Unternehmen erzielten ein Umsatzplus von acht Prozent auf insgesamt 9136 Milliarden Euro. Die 361 asiatischen Konzerne kamen auf ein Plus von sechs Prozent auf 7969 Milliarden Euro. Europas Topkonzerne profitierten u.a. von einer starken Auslandsnachfrage und der deutlichen Konjunkturerholung.

Den höchsten Gewinn erzielte im Vorjahr der iPhone-Hersteller Apple mit umgerechnet 54,4 Milliarden Euro. Der südkoreanische Elektronikriese Samsung kam mit 42 Milliarden Euro auf Rang zwei. Der Autobauer Daimler belegte als gewinnstärkstes deutsches Unternehmen mit 14,7 Milliarden Euro Rang 18.

Insgesamt schafften es 44 deutsche Unternehmen unter die 1000 größten Konzerne der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hamburg führt als erste Stadt Diesel-Fahrverbote ein